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Mit dem Rollstuhl durch die Heide: "Joëlette" macht es möglich!

Naturpark-Vorsitzender Olaf Muus (vorn) macht es vor: Dank einer "Joëlette" können auch gehbehinderte Menschen die Heide genießen (Foto: oh)
(mum). Mit dem Rollstuhl durch die Heide? Das klingt nach einer unmöglichen Herausforderung. Doch dank einer Kooperation der Wanderfreunde Nordheide und des Naturparks Lüneburger Heide ist dies jetzt Realität. Kürzlich wurden zwei "Joëlettes" in Dienst gestellt. Die "Joëlette" ist eine französische Konstruktion, mit der Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in einer Art "geländegängigem Rollstuhl" über nicht befestigte und unebene Wege gefahren werden können. Wolf von Döllen und Nils Kreidelmeyer erkundeten jetzt mit tatkräftiger Unterstützung des Naturpark-Vorsitzenden Olaf Muus sowie Wanderfreunde-Vize Peter Sieffert das Büsenbachtal.
Wanderwege durch die Heidelandschaft, Bohlenstege durchs Moor oder verschlungene Pfade durch den Wald machen das Naturerlebnis in der Heide für viele zu einem unvergesslichen Ereignis. Aber: Ein Teil der Freizeitwege ist unbefestigt und somit für behinderte Personen nicht oder nur schwerlich nutzbar. Ein Ausbau dieser Wege ist nicht möglich oder auch rechtlich nicht zulässig. Vor diesem Hintergrund erwarb der Naturparkmit Mitteln der Europäischen Union zwei "Joëlettes".
Eine Joëlette ist derzeit bei den Wanderfreunden im Einsatz. "Da unsere 400 Mitglieder im Durchschnitt etwa 68 Jahre alt sind, können viele nicht mehr an den Wanderungen teilnehmen", so Sieffert. "So können wir ihnen ermöglichen, wieder an unseren Touren teilzunehmen."
• Für die zweite "Joëlette" sucht der Naturpark noch einen Kooperationspartner. Interessenten steht Marianne Draeger unter der Nummer 0 41 71 - 69 31 39 oder via E-Mai an info@naturpark-lueneburger-heide.de zur Verfügung.