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Grillen - Küche unter freiem Himmel

Ernährungstipp von Karin Maring für August

(nw). Karin Maring (56), Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt einmal im Monat für die WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.
Ihr Ernährungstipp: Grillen
Die Kunst, ein Feuer zu entfachen, hat unsere Zivilisation entscheidend geprägt. Heute deuten gesellige Versammlungen um die rauchende Feuerstelle auf eine faszinierende Freizeitaktivität hin. Wissenschaftlich betrachtet ist „Grillen“ das „Garen in trockener Hitze“. Technisch gelingt das durch Wärmeleitung mittels Grillplatten oder durch Strahlungshitze über glühender Kohle, elektrischen oder gasbefeuerten Heizstäben. Durch schnelle Krustenbildung entsteht der typische Geschmack. Der Wassergehalt im Inneren der Lebensmittel sorgt für gleichmäßiges Erhitzen, wenn der Abstand zur Hitzequelle stimmt. Somit ist das Ergebnis dem Können und der Erfahrung des Grillmeisters geschuldet und der Kult um diese Zubereitung durchaus gerechtfertigt.
Wenn’s mit der Bräunung nicht übertrieben und auf Gepökeltes wie Kassler verzichtet wird, ist Grillkost durch die fettarme Zubereitung prinzipiell gesund. Vielseitig kann sie auch sein, was regelmäßig im Sommer durch eine Vielzahl von Rezepten mit buntem Saisongemüse, Fisch, Fladenbrot und Obst bewiesen wird. Leckeres lässt sich auch in (Paella-)Pfannen, Töpfen und auf Grillpfannen über dem Feuer zubereiten.
- Tipp: Grillkäsestreifen aus Halloumi oder Feta mit einem Thymianzweig belegen oder mit getrockneten Kräutern bestreuen, mit dünnen, der Länge nach geschnittenen Zucchinischeiben umwickeln und auf einer Platte (oder in Alufolie) grillen. Dazu passt eine fruchtige Soße aus pürierten Himbeeren mit Senf und Pfeffer abgeschmeckt.