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Dem Eichenprozessionsspinner geht es an den Kragen

Das Nest eines Eichenprozessionsspinners (Foto: archiv/thl)
(kb.) Sofern das Wetter es zulässt, startet am kommenden Montag, 1. Juni, die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an verschiedenen Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Harburg.
Mitarbeiter der Betriebsgemeinschaft Straßendienst im Landkreis Harburg hatten seit dem Frühjahrsbeginn die Landes- und Kreisstraßen kontrolliert, um bei Bedarf Bekämpfungsmaßnahmen ergreifen zu können. Nachdem nun mehrere Vorkommen des Insekts entdeckt wurden, wird eine Fachfirma die befallenen Bäume von einem Spezialfahrzeug aus mit dem Pflanzenschutzmittel Dimilin 80 besprühen. Der jeweilige Arbeitsbereich wird durch die ausführende Firma in Form einer Wanderbaustelle gesichert. Folgende Streckenabschnitte außerhalb von Ortslagen sind betroffen:
• K3 von der Kreisgrenze in Richtung Rottorf
• K78 von Luhdorf in Richtung Kreisgrenze
• K84 von Winsen in Richtung Luhdorf
• L217 von Nettelberg in Richtung Drage
• L217 von Tespe in Richtung Avendorf
• L217 von Avendorf in Richtung Artlenburg beziehungsweise bis zur Kreisgrenze.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners finden sich vor allem an Eichen, aber auch an anderen Baumarten. Sie ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume und gelten als Schädlinge, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Die Brennhaare der Raupen können teils heftige allergische Reaktionen auslösen und auch für Augen und Atemwege gefährlich werden. Es wird grundsätzlich dazu geraten, Befallsgebiete zu meiden, die Haut zu bedecken und Raupen und Nester nicht anzufassen.