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Autor und Comiczeichner aus Stade: "Du musst es für Dich tun"

Autor Markus Gerwinski mit seiner Roman-Trilogie "Falkenflug"

Kreativer "Alleskönner": Markus Gerwinski hat auch noch ein Physik-Diplom


tp. Stade. Der kleine Gallier Asterix war der Star seiner Kindheit, und schon als Vierjähriger fasste Markus Gerwinski (45) selbstbewusst den Berufswunsch: "Ich werde Comiczeichner." Das klappte! Zumindest im Nebenerwerb. Und der Vielseitige aus Stade hat noch viel mehr auf dem Kasten: Er ist Roman-Autor und Spieledesigner. Obendrein besitzt der Familienvater ein Uni-Diplom in Physik.

Markus Gerwinski wuchs in Essen auf und zog 2011 nach Stade, nachdem seine Ehefrau Sandra (42) an der Elbmarschenschule in Drochtersen eine Stelle als Studienrätin antrat. Nach stressigen Jahren, in denen er als Software-Entwickler in der Privatwirtschaft arbeitete, genießt Markus Gerwinski jetzt die Zeit zu Hause im ruhigen Wohngebiet Hahle. Als Hausmann widmet er sich seinem kleinen Sohn Lukas (2) - und wieder verstärkt seiner alten Leidenschaft, dem Comiczeichnen und Bücherschreiben: "Ich konnte nie ganz davon lassen", sagt der Kreative, der viele Umwege ging, um sich am Ende doch wieder diesen beiden Zielen zu nähern.

Als Teenager veröffentlichte er Kurzgeschichten in Fan-Magazinen. In seiner Heimatstadt Essen studierte er Physik. Die Zeit an der Uni betrachtete er als "intensive Recherche für Science-Fiction-Geschichten". Es ist bekennender Fan von Serien wie "Mondbasis Alpha" oder "Raumschiff Enterprise".

Zur Jahrtausendwende erschien sein erster Roman "Mjöllnirs Erben". 2006 folgte der Roman "Das Lied der Sirenen", der inzwischen über "Books on Demand" neu aufgelegt wurde. 2013 erschien "Falkenflug 1 - Die Hörige". Der von Marus Gerwinski geschriebene, reich illustrierte "Falkenflug" ist eine phantastischen Romantrilogie über die Bauerstochter Gunid und den jungen Adligen Ragald auf ihrer gefährlichen Reise durch eine Welt von Schwert und Magie.

Rein vom Comiczeichnen und Schreiben leben zu können, war dem ehrgezigen Multitalemt (noch) nicht vergönnt. Angesichts der großen internationalen Konkurrenz ist Markus Gerwinski - anders als in der Phantasiewelt seiner Geschichten - ganz Realist: "Es bleibt ein Lotteriespiel."

Doch auch ohne den erhofften Hauptgewinn bleibt Markus Gerwinski, der sagt, "man muss so etwas hauptsächlich für sich tun", wohl ein glücklicher Mensch, dem bestimmt immer etwas Neues einfällt: Er mag Geschichte, Astronomie, Paläontologie und klassische Musik von Chopin, die seine Phantasie beflügelt. Das gemeinsam mit seiner Frau entwickelte Rollenspiel "Heroen" befindet sich in der Testhase.

Markus Gerwinski möchte gerne Lesungen geben und sucht Auftrittsmöglichkeiten in den Landkreisen Stade und Harburg.

http://www.markus.gerwinski.de