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Baby-Käuzchen in Not

Mit der Pinzette wird dem Waldkauzküken das Futter gereicht, das es gierig verschlingt (Foto: Georg Ramm)

Zwist am Eulenkasten in Nordkehdingen: Ein Fall für Tierschützer Uwe Hintelmann

tp. Oderquart. Zeitig im Frühjahr beginnen Eulen und die meisten Greife mit dem Brutgeschäft. Wo es keine natürlichen Möglichkeiten gibt, nehmen Vögel auch Nistkästen an - vor allem Schleiereule, Waldkauz und Turmfalke. Turmfalken brüten gern an Masten in der freien Landschaft. Besonders begehrt ist ein Kasten am Giebel eines Bauernhauses in Oederquart. Hier „bewarben“ sich Schleiereule, Waldkauz und Turmfalke um die Nutzung.

Offensichtlich hatte der Waldkauz das Rennen gemacht und erfolgreich Nachwuchs zur Welt gebracht. Der Nachwuchs war noch nicht flügge, als Schleiereulen sich zur Nutzung einfanden und einfach zwei halbwüchsige Waldkauzküken ins Freie beförderten. Eins war tot, das zweite war noch munter, als die beiden gefunden wurden.

Das Überlebende wurde dem Greifvogel-Spezialisten Uwe Hintelmann in Hamelwörden übergeben. Er bot dem kleinen Wicht gleich ein Hühnerküken zur Stärkung an. Mit einer Pinzette wurde Brocken für Brocken an den Schnabel der kleinen Eule geführt, und sie nahm diese gierig auf. Ein gutes Zeichen für den Weg in ein langes Eulenleben.

Die in Oederquart gefundene Eule wird nur eine kurze Zeit von Menschenhand versorgt, dann soll es zum Heimatort gehen, wo der kleine Waldkauz seine Eltern anbetteln wird. "Vielleicht gelingt der Kontakt", hofft Tierschützer Hintelmann.

Kontakt zum Vogel-Retter

Wer hilflose Greifvögel-Junge oder verletzte Eulen und Greife findet, ist bei Uwe Hintelmann aus Hamelwörden an der richtigen Adresse. • Tel. 04770 - 7711.