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Grundstein für den Millionenbau in Stade gelegt

Grundteinlegung (v. li.): Landrat Michael Roesberg, Polier Tim Kruse, Einrichtungsleiter Johannes Hartkens, Architekt Torsten Wilhelmi und Bauleiter Christoph Lührs, Firma Lindemann

Jugendhaus an der Vorwerkstraße soll zum Jahresende bezugsfertig sein

tp. Stade. "Mit der Sanierung und einem Teilneubau des Jugendhauses am Vorwerk möchte der Landkreis Stade dort zeitgemäße Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die nicht in einer Familie aufwachsen können oder in Not geraten sind, auf Dauer gewährleisten", betonte Landrat Michael Roesberg am Freitag bei der Grundsteinlegung für den Neubau an der Vorwerkstraße 20. Für die Maßnahmen sind 2,5 Millionen Euro eingeplant.
Nach 60 Jahren Jugendhaus in der Vorwerkstraße steht mit der Grundsteinlegung eine umfassende Renovierung der Einrichtung an.

Im Jugendhaus befindet sich neben Leitung und Verwaltung die Inobhutnahme für Jugendliche in der Jugendschutzstelle, die Wohngruppe, das Apartmentwohnen und der begleitete Umgang bei so genannten „hochstrittigen Umgangskontakten“.
Im Jahre 2015 hat das Jugendhaus-Team insgesamt 231 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut, davon 100 Jugendliche und 50 Kinder im Rahmen der Krisenunterbringung.

Einrichtungsleiter Johannes Hartkens und Landrat Roesberg mauerten bei der Grundsteinlegung einen "Glücksklinker" aus der Ziegelei Rusch in Ritsch sowie eine Metallhülse mit Fotos des Altbaus und der Bauarbeiter ein.

Nach dem Abriss alter Bausubstanz wird der sanierte und neu gebaute Teil des Jugendhauses am Vorwerk eine Wohn-Nutzfläche von rund 1.800 Quadratmetern haben. Das neue Domizil soll Ende 2016 bezugsfertig sein.