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Horneburger, beteiligt euch! Flecken-Umfrage zu neuem Kunstwerk

Sind gespannt auf die Umfrage-Ergebnisse: Veranstaltungsmanagerin Vanessa Heider und Kämmerer Alexander Götz (Foto: SG Horneburg)
lt. Horneburg. Als das i-Tüpfelchen der Ortskernsanierung im Flecken Horneburg könnte man wohl das Kunstwerk bezeichnen, das womöglich bald im Ort bewundert werden kann. Es handelt sich dabei um ein den Bronzeguss eines Stadtreliefs mit einem Durchmesser von ca. zwei Metern des Horneburger Küstlers Michael Jalowczarz.
Doch das Kunstwerk soll nicht einfach so irgendwo aufgestellt werden. Vorher sollen die Bürger ihre Meinung kundtun und sich mittels einer Umfrage an der Entscheidung beteiligen.
Noch bis Sonntag, 28. Januar, kann direkt im Rathaus oder online darüber abgestimmt werden, ob ein Relief gewünscht ist und wenn ja, wo es stehen soll: Auf dem Platz "Am Sande", am Burgmannshof, am alten Marktplatz, am Kastanienwäldchen oder am Marschdamm/Lange Straße.
Im Rathaus können sich die Bürger auch ein Tonmodell in Gußeisen-Optik ansehen. "Es stand bis vor Kurzem hier auf dem Dachboden", sagt Veranstaltungsmanagerin Vanessa Heider. Das Projekt "Kunstwerk Am Sande" sei aber nicht in Vergessenheit geraten und solle nun endlich angeschoben werden.
Wie berichtet, wurde im Frühjahr 2013 ein städtebaulicher Wettbewerb zur Sanierung der Langen Straße durchgeführt, den das Büro Landschaftsarchitektur+ aus Hamburg gewann. In dem Entwurf war bereits ein Stadtmodell vorgesehen - und zwar am Platz "Am Sande". Künstler Michael Jalowczarz fertigte im November 2014 schließlich sein außergewöhnliches Stadtrelief als Modell an.
"Es handelt sich tatsächlich mehr um ein Kunstwerk als um eine exakte Abbildung des Flecken", sagt Gunda Kiefaber, die im Rathaus für das Thema Städtebauförderung zuständig ist. Der Künstler habe sich von der Struktur Horneburgs inspirieren lassen und etwas Tolles geschaffen.
Finanziert werden soll der Bronzeguss größtenteils aus Mitteln der Städtebauförderung, die speziell für Kunst vorgesehen sind und bislang nicht ausgeschöpft wurden, so Kiefaber. Aber erst einmal haben die Bürger das Wort. Die Rathaus-Mitarbeiter hoffen auf eine rege Beteiligung. Die endgültige Entscheidung fällt im kommenden Jahr im Rat.
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