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Technik am Schwingesperrwerk in Stade wird erneuert

Das Schwinge-Sperrwerk (hi. li.) schloss bei der Sturmflut im vergangenen Herbst die Tore

Keine Behinderung des Schiffsverkehrs / Brücke bleibt hochgeklappt

tp. Stade. Bereits seit Mai laufen am Schwingesperrwerk in Stade im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Arbeiten zur grundlegenden Erneuerung der Technik. Derzeit wird das äußere Stemmtorpaar an das neue Steuerungssystem angeschlossen.

„Das Torpaar kann auch manuell bedient werden, was im Sturmflutfall die doppelte Deichsicherheit gewährleisten würde“, erklärt Martin Kogge vom NLWKN in Stade. Voraussichtlich ab Montag, 31. August, wird die Brücke des Sperrwerks an das neue System angeschlossen: „Die Brücke wird dazu im hochgeklappten Zustand stillgelegt, sodass keine Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs zu erwarten ist“, ergänzt Kogge.

Auswirkungen auf den Straßenverkehr sind nicht zu erwarten, da die Brücke im Normalbetrieb lediglich als Betriebsbrücke und zur Herstellung der Durchgängigkeit des Deichverteidigungsweges dient.

Der Abschluss der Arbeiten ist für Mitte September vorgesehen, die Baukosten belaufen sich auf 370.000 Euro.