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Kreisparteitag der CDU: Kai Seefried bleibt Vorsitzender

Der Vorstand der CDU im Landkreis Stade um den Vorsitzenden Kai Seefried (4. v. li.)
lt. Stade. Kai Seefried bleibt Kreisvorsitzender der CDU. Im Rahmen des Kreisparteitages am vergangenen Samstag im CFK-Valley in Stade wurde der Landtagsabgeordnete aus Drochtersen, der gute Chancen auf einen Posten als Generalsekretär hat, mit 106 von 108 Stimmen wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden alle drei stellvertretenden Kreisvorsitzenden (Silja Köpcke aus Jork, Alexander Krause aus Buxtehude und Jürgen Deden aus Harsefeld). Matthias Steffen aus Stade bleibt Schatzmeister. Erstmals wählten die CDU-Mitglieder in diesem Jahr mit Melanie Rost aus Stade eine Mitgliederbeauftragte.
Seefried ließ in seinem Bericht noch einmal das ereignisreiche Jahr mit zwei entscheidenden Wahlen Revue passieren. Einerseits könne die CDU im Landkreis stolz auf das Erreichte sein, so der Vorsitzende. Entgegen des Bundes- und Landestrendes konnten die Christdemokraten deutlich die Wahlkreise direkt gewinnen und seien auch zukünftig mit ihren direkt gewählten Abgeordneten sehr stark aufgestellt.
Auf Landesebene sei das Wahlziel dagegen deutlich nicht erreicht worden. Die CDU in Niedersachsen sei in den politischen Abschwung der Bundes-CDU geraten. Die Ereignisse rund um den Wechsel von Elke Twesten zur CDU hätten zu einem Glaubwürdigkeitsverlust geführt, so Seefried. Danach hätte die CDU es nicht mehr geschafft, ihre Themen zu transportieren.
Jetzt müsse es darum gehen, die Große Koalition für Niedersachsen zum Erfolg zu machen. Man gehe nicht als Juniorpartner in die Verhandlungen, sondern sei auf Augenhöhe mit der SPD. Wenn die Verhandlungen gut verlaufen, werde es am 22. November zur Wahl der neuen Landesregierung in Hannover kommen. "Dies ist eine spannende und geschichtsträchtige Phase für unser Land", so Seefried. Die letzte große Koalition in Niedersachsen habe sich 1970 nach vier Jahren aufgelöst. Soweit werde es dieses mal hoffentlich nicht kommen.
Der Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke betonte in seiner Rede u.a., dass insbesondere der Lehrermangel ein großes Thema sei. Es müsse gelingen, die Qualität an den Schulen deutlich zu verbessern und die Lehrer besser zu unterstützen - vor allem im Bereich Integrationsarbeit.
Zudem sei die Digitalisierung ein zentrales Thema. Dass es in Deutschland noch immer kein flächendeckendes Handynetz und nicht überall schnelles Internet gebe, sei ein Armutszeugnis für das ganze Land, so Dammann-Tamke.