Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Handwerksforum 2016 im Stadeum: "Handwerk ist wie Sport"

Gruppenfoto der Innungsbesten und neuen Handwerksmeister 2015. Auch in diesem Jahr wird es auf dem Handwerksforum wieder Ehrungen geben (Foto: am)

Gastredner Henning Feindt spricht über „Meister ihres Fachs“


sb. Stade. Zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Handwerks-Innungen im Landkreis Stade, um Informationen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich weiterzubilden. Dabei übernimmt jedes Jahr eine andere Samtgemeinde die Rolle des Gastgebers. Diesen Herbst fanden die Treffen in der Samtgemeinde Nordkehdingen statt.

Krönender Abschluss der Herbst-Innungsversammlungen ist stets das Handwerksforum im Stadeum. In diesem Jahr findet der Festakt am Samstag, 26. November, mit geladenen Gästen statt. Prominenter Gastredner ist Henning Feindt (34), stellvertretender Chefredakteur der Sport Bild. Das Thema seines Vortrags lautet: „Meister ihres Fachs - Was das Handwerk vom Spitzensport lernen kann“.
Henning Feindt ist gebürtiger Stader. Er besuchte die Journalistenschule des Axel-Springer-Verlags und wurde anschließend Sport-Reporter für die Bildzeitung in Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Von 2012 bis 2015 war er Chefreporter der Bild am Sonntag, seit Ende 2015 ist er stellvertretender Chefredakteur der Sport Bild. Als Korrespondent berichtete er u.a. über die Fußball-Weltmeisterschaften in Südafrika (2010) und in Brasilien (2014), die Olympischen Sommerspiele in London (2012) und die Olympischen Winterspiele in Russland (2014).

In seinem Gastvortrag im Stadeum zieht Henning Feindt Vergleiche zwischen einer erfolgreichen Profi-Fußballmannschaft und einem erfolgreichen Handwerksbetrieb. „Praktisch gibt es zwischen beiden keinen Unterschied“, sagt er. „Die Grundvoraussetzung für Erfolg ist die Bereitschaft jedes Einzelnen - egal ob im Beruf oder im Profisport.“

Als Beispiel nennt Henning Feindt den ehemaligen deutschen Fußballspieler und -trainer Horst Hrubesch. Das „Kopfballungeheuer“, wie Hrubesch‘ Spitzname zu seinen aktiven Spielerzeiten bei HSV genannt wurde, begann vor seiner Sportlerkarriere zunächst eine Ausbildung zum Fliesenleger. Diese musste er jedoch aufgrund einer Zement­allergie abbrechen und wurde statt dessen Dachdecker. „Horst Hrubesch ist im Handwerk genauso zu Hause wie im Spitzensport“, sagt Henning Feindt. Und Hrubesch sei der festen Überzeugung, dass Ehrlichkeit, der Wille zum Weiterkommen und ein gutes Team mit fließenden Hierarchien wichtige Bausteine auf dem Weg zum Erfolg sind - und das in jedem Beruf.

• Weitere Programmpunkte des Handwerksforums im Stadeum sind Ehrungen der Innungsbesten und der neuen Handwerksmeister sowie die Verleihung der Professor-Piest-Medaille für besondere Leistungen im Handwerk. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Straßenbaumeister Ulrich Feil aus Cadenberge für sein besonderes Engagement in der Ausbildung.

• Für musikalische Unterhaltung sorgen die Musikklassen des Athenaeums Stade sowie Inga und Henrik Wehnert.