Irak

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Zwischenruf: Grusel-Aus dank Clowns

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 28.10.2016

Manchmal frage ich mich, in was für einer Welt ich lebe. Kriege in Syrien und im Irak, bei denen Tausende - auch Kinder - sterben, eine Hungerkatastrophe im Jemen sowie eine Cholera-Epidemie in Haiti. Es gibt Menschen auf diesem Planeten mit echten Sorgen! Und was ist in Deutschland wichtig? Die Grusel-Clowns vermiesen uns Halloween. Eltern fragen sich besorgt: Kann ich mein Kind allein auf die Straße lassen? Keine Frage,...

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In Düdenbüttel wurden aus Fremden Freunde

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 11.05.2016

Völkerverständigung mit Praxis-Sinn auf der Stader Geest: Süßes Buffet als Liebesbeweis / Helfer gesucht tp. Düdenbüttel. Als die 44 Flüchtlinge im vergangenen Herbst in das leerstehende Landhotel Grefenmoor im gleichnamigen Ortsteil von Düdenbüttel zogen, herrschten diffuse Ängste und Verunsicherung unter vielen der knapp 1.000 Einwohnern des Geest-Dorfes. So viele Zugezogene auf einmal hatte die Gemeinde in ihrer bis ins...

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Das Herz ist noch im Orient

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 19.03.2016

Integration als Lebensaufgabe: Irakischer Künstler Dilschad Bersenji (51) aus Stade sucht seinen Platz in der Welt tp. Stade. Im Jahr 1995 kam er nach Deutschland. Die Flucht aus seinem Heimatland, dem krisengeschüttelten Irak, kostete ihm ein Vermögen. Freunde und Familie ließ er in der Ferne zurück: Nach zwei Jahrzehnten ist Künstler Dilschad Barsenji (51) aus Stade in seiner Wahlheimat angekommen. "Fast", schränkt der...

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Knapp 100 Flüchtlinge erreichen Stade

Björn Carstens
Björn Carstens | am 17.10.2015

bc. Stade. Die ersten 96 der 450 vom Innenministerium angekündigten Flüchtlinge sind Samstagnacht in zwei Bussen direkt von der deutsch-österreichischen Grenze aus Bayern in Stade angekommen. Im Kreishaus wurden sie nach ihrer Einreise das erste Mal registriert und von drei Ärzteteams einem Gesundheitscheck unterzogen. 78 der Ankömmlinge, darunter Familien mit Kindern, wurden nach einer Erstversorgung in den...

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Flüchtlingskind Farah kommt heute zur Schule - Siebenjährige floh mit ihrer Familie vor dem Terror der IS aus dem Irak

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 04.09.2015

Farah ist schon ganz aufgeregt; ihre großen, brauen Augen leuchten. Am heutigen Samstag wird sie wie viele andere Jungen und Mädchen eingeschult. Dass die Siebenjährige in Deutschland zur Schule gehen darf, ist für sie ein großes Wunder. Farah ist ein Flüchtlingskind. Ihre Eltern gehören der Glaubensgemeinschaft der Jesiden an. Seit Jahren werden sie in ihrer Heimat im Irak verfolgt. Überlebende sprechen von Mord,...