Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wistedt darf wachsen / Bauausschuss befürwortet Flächennutzungsplanänderung

Blick vom Roggenkamp aus auf einen Teil der Fläche des neuen Baugebietes
bim. Tostedt. Zugunsten von Wohnbebauung in Wistedt soll der Flächennutzungsplan im Bereich der Gemeinde entsprechend geändert werden. Die Planung soll auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrages umgesetzt und die Öffentlichkeit an der Entwurfsplanung frühzeitig beteiligt werden. Diese einstimmige Empfehlung gab jüngst der Bau- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Tostedt.
Wie berichtet, möchte die Gemeinde Wistedt auf rund fünf Hektar landwirtschaftlicher Fläche bis zu 43 Bauplätze entwickeln - zwischen den Straßen „Höhnkamp“ und „Im Ahler“ (mit Anbindung an die Sittenser Straße) sowie östlich des Baugebietes „Höhnkamp“. Die Bauflächen könnten mittels Stichwegen in Abschnitten realisiert werden. Die Tostedter Verwaltung rechnet dadurch mit einem verträglichen Einwohnerzuwachs von ca. 108 Personen.
Die Gemeinde würde damit um 5,8 Prozent und damit um 0,8 Prozent mehr wachsen als für die Mitgliedsgemeinden eigentlich an Eigenentwicklung zulässig ist.
Wistedts Bürgermeister Sven Bauer (WG Wistedt) wies jedoch auf die Bauland-Nachfrage, u.a. von jungen Leuten und Familien, die gerne in Wistedt bleiben möchten, sowie von solchen, die aus Wistedt weggezogen sind und gern zurückkommen möchten, hin.
Unter der Voraussetzung, dass Wistedt - gemäß den Zielen des Regionalen Raumordnungsprogrammes bis zum Jahre 2025 - kein weiteres Bauland plant und das Gebiet "Im Ahler" in Abschnitten realisiert wird, stimmten die Ausschussmitglieder zu.
Ein Anwohner berichtete, dass er und einige seiner Nachbarn gern einen zehn 10 bis 15 Meter breiten, an ihr Grundstück angrenzenden Grünstreifen von der Fläche „Im Ahler“ kaufen würden, um einen Abstand zu dem neuen Baugebiet zu erhalten.
Eine solche Trennung des Baugebietes „Höhnkamp“ zu den dann angrenzenden Wohnbauflächen begrüßte auch Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam - allerdings in Form eines (schmaleren) Fuß- und Radweges.
Mit dem Thema befasst sich der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am 9. Februar.