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E-Bikes: Wachstumsmarkt der Zukunft

"Die Verkaufszahlen sind geradezu explodiert": Ilke Niaze sieht die Zukunft der E-Bikes rosig
(os). Die Zukunft des Fahrradmarktes ist elektronisch. Davon ist der deutsche Zweiradindustrieverband (ZIV) überzeugt. Während der Markt der klassischen Fahrräder mit rund 70 Millionen Exemplaren in Deutschland weitgehend gesättigt sei, sieht Verbandssprecher Stephan Schreyer im E-Bike-Sektor große Wachstumschancen. In drei bis fünf Jahren würden Drahtesel mit Elektro-Motor einen Marktanteil von 15 bis 18 Prozent erreichen und die Verkaufszahlen von 410.000 E-Bikes in 2013 auf dann 600.000 Einheiten pro Jahr steigen, prognostiziert Schreyer.
Wie interessiert die Menschen an E-Fahrrädern sind, wurde am vergangenen Samstag beim Kundentag von Bosch Kröger in Tostedt deutlich. Zahlreiche Besucher ließen sich von Ilker Niaze vom Hamburger Großhandel Matthies die neuesten Entwicklungen erklären und drehten eine Runde auf den aktuellen Modellen. "Wir spüren deutlich, dass immer mehr Menschen auf E-Bikes umsteigen", sagte Niaze. Die Zahl der Verkäufe sei im vergangenen Jahr geradezu explodiert.
Die Gründe für die steigende Nachfrage seien vielfältig, erklärt Niaze. Immer mehr Nutzer, auch jüngere ab 25 Jahren, würden die Vorteile erkennen, mit relativ wenig Kraftaufwand umweltfreundlich unterwegs sein zu können. Zudem würden die Hersteller kräftig in die Entwicklung neuer Modelle und effizienterer Elektro-Motoren investieren. Viele Hersteller setzen z.B. auf moderne Scheibenbremsen und reagieren damit auf den ordentlichen Schub, den Nutzer mit den E-Fahrrädern erreichen. Ilker Niaze rät, den Vorschub nicht zu unterschätzen und vorsichtig loszufahren: "Ein E-Fahrrad ist halt kein muskelbetriebenes Rad."
In einigen Kommunen wird der Kauf von E-Bikes gefördert. So gewähren die Buchholzer Stadtwerke 75 Euro Rabatt bei Vorlage einer Kaufquittung.
Bosch Kröger hat auf den Trend reagiert und mit Monteur Torben Meyer einen Mitarbeiter extra für die Wartung von E-Fahrrädern schulen lassen.