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Dicke Schlösser gegen Diebe

Noch immer werden viele Fahrräder geklaut (Szene gestellt) (Foto: archiv thl)

Polizei gibt Tipps, wie man sein Fahrrad schützt

(thl). Seit Jahren sind die Fallzahlen von Fahrrad-Diebstählen unverändert hoch. In den vergangenen zehn Jahren registrierte die Polizei pro Jahr immer über 300.000 Fälle von Fahrrad-Diebstählen. Im Landkreis Harburg kamen 2017 mindestens 688 Drahtesel weg. Nach wie vor sind dabei große Schulzentren und Bahnhöfe mit großen Fahrradstellplätzen die Brennpunkte. Dabei ist es gar nicht so schwer, Fahrräder gegen Diebstahl zu sichern. Zum Beginn der Fahrradsaison gibt die Polizei Tipps, wie Radler mit einfachen Maßnahmen ihre Drahtesel vor Diebstahl schützen können.
Der beste Diebstahl-Schutz ist ein stabiles Fahrradschloss, zum Beispiel ein Bügel- oder Panzerkabelschloss. Beim Kauf sollte man unbedingt auf „geprüfte Qualität“ und hochwertiges Material (durchgehärteten Spezialstahl) sowie massive Schließsysteme achten. Das Schloss sollte außerdem groß genug sein, um das Fahrrad mit dem Rahmen an einem festen Gegenstand anzuschließen, zum Beispiel einen Fahrradständer oder Laternenpfahl. Neben dem Rad selbst sollten auch Wertgegenstände, die in einem Fahrradkorb oder Satteltaschen transportiert werden, vor der einfachen Wegnahme gesichert werden, da es immer wieder, auch während der Fahrt, zum Diebstahl daraus kommt. Schutz bieten zum Beispiel schon preisgünstige Abdeckungen, Spanngurte oder Sicherungskabel.
Die individuellen Fahrrad-Daten, z.B. die Rahmennummer, sollte in einem Fahrradpass festgehalten werden. Mit den Fahrrad-Daten kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei identifizieren und in der Folge an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben. Im Fahrradpass sind neben Rahmennummer und Codierung auch Name und Anschrift des Radbesitzers notiert.
Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann auch die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten können mit der App problemlos gespeichert werden.
Mehr Tipps, wie Fahrradbesitzer ihren Drahtesel vor Dieben schützen können, sowie einen polizeilichen Fahrradpass enthält das Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?". Dieses gibt es auf jeder Polizeidienststelle sowie als Download im Internet unter www.polizei-beratung.de.