Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Dieses Gebäude ist ein Quantensprung"

Freuen sich über die Eröffnung der neuen Lebenshilfe Tischlerei in Winsen: Winsens Viz-Bürgermeister Wilfried Rieck, Landrat Rainer Rempe, Thomas Jahn, Frank Müller und Sabine Kock-Kessler (v. li.)

Offizielle Einweihung der neuen Tischlerei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg: Zahlreiche Gäste feierten die Einweihung des rund 1.800 Quadratmeter großen Neubaus im Borsteler Grund in Winsen

bs. Winsen. "Großzügige, helle Räume, ökologische Energiegewinnung und eine hochwertige technische Ausstattung- dieses neue Gebäude ist ein Quantensprung", sagte jetzt der Geschäftsführer der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, Frank Müller, in seiner Ansprache zur offiziellen Einweihung der neuen Tischlerei im Borsteler Grund in Winsen. Mit dem Neubau setze die Lebenshilfe, so Müller weiter, ein klares Zeichen in Bezug auf zukünftige Betreuungsformen und Inklusionsgestaltung. "Auch wenn diese besondere, individuelle Art der Betreuung in letzter Zeit vermehrt diskutiert wird, setzten wir mit dieser Einrichtung ein deutliches Statement, dass diese Form der Teilhabe auch weiterhin Zukunft haben wird", betonte der Geschäftsführer.
Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren zur Eröffnung erschienen und feierten zusammen mit den hier ab sofort rund 27 beschäftigen Männern und Frauen, die vorwiegend an geistigen Behinderungen leiden.
Aus Platzgründen hatte die Tischlerei von Lüneburg nach Winsen umgesiedelt werden müssen. "Die Stadt Winsen und der Landkreis Harburg haben sich schnell als gute Kooperationspartner bei dem Vorhaben erwiesen, wofür ich mich nochmal ganz herzlich bedanken möchte" sagte Müller abschließend.
Landrat Rainer Rempe wies in seiner Ansprache nicht nur auf die Wichtigkeit der Erwerbstätigkeit bei der Integration behinderter Menschen sondern auch auf die Relevanz der Tischlerei für die gesamte Region hin. "Es finden sich hier nicht nur hervorragende Arbeitsmöglichkeiten, die eine unglaubliche breite Produktpalette ermöglichen. Als Dienstleister von Industrie, Handwerk und Handel stärkt die Tischlerei auch die lokale Wirtschaft und schafft neue Wirtschaftskreisläufe", so der Landrat.
Sabine Kock-Kessler, Bereichsleiterin der Werkstätten, bedankte sich in ihrer Rede bei der Stadt Winsen, die das rund 5.300 Quadratmeter große Grundstück an die Lebenshilfe verkauft hatte und freute sich in der Luhestadt und im Landkreis Harburg mit "offenen Armen" empfangen worden zu sein.
Rund ein Jahr war an dem rund 1.800 Quadratmeter großen, rund 2,8 Millionen teuren Neubau gearbeitet worden. Geleitet wird die Tischlerei, die insgesamt Platz für 36 Beschäftigte hat, vom Fachabteilungsleiter Thomas Jahn. Die Räumlichkeiten bieten mit Montage- und Maschinenhalle, Sozial-, Büro- und Schulungsräumen sowie Innen- und Außenlager, insgesamt 36 Menschen mit Behinderung Platz, sich produktiv zu betätigen.