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Neubau statt Urwald in der City von Winsen

Jörg Kröger und Bauherr Veljko Skenderija freuen sich, dass der Bau endlich losgeht
thl. Winsen. "Ich habe noch nie eine Baustelle gehabt, an der allein an der Planung des Kellers so viele Fachleute beteiligt waren, wie hier", sagt Architekt Jörg Kröger. "Doch jetzt geht es endlich los."
Neubau statt Urwald! Gerechnet hat damit keiner mehr, dass auf dem Grundstück des ehemaligen Einstein-Restaurants an der Deichstraße in Winsen noch etwas passiert. Im Januar 2011 wurde das marode Gebäude abgerissen, noch im gleichen Jahr sollte der Neubau beginnen. Doch passiert ist nichts, das rund 270 qm große Areal lag brach.
"Die Baustelle ist wie eine Pralinenschachtel, hat immer wieder andere Überraschungen präsentiert", sagt Jörg Kröger. Erst hat das Helms-Museum bei Ausgrabungen unter dem alten Haus einen alten Friedhof gefunden (das WOCHENBLATT berichtete). Dann musste die Statik der ursprünglichen Planung geändert werden. "Aufgrund der Gastronomie, die ins Erdgeschoss soll, muss das Haus unterkellert werden", so der Archtitekt. Ein schwieriges Unterfangen aufgrund des hohen Grundwasserpegels, der in den vergangenen zwei Jahren auch noch besonders hoch war. Ein einfaches Absenken funktioniere nicht, da dadurch die Statik der Nachbarhäuser gefährdet werde. "Jetzt fällt der Keller kleiner aus und das Haus wird auf Pfähle gestellt. Derzeit sind Arbeiter gerade damit beschäftigt, die Spundwände in den Boden zu drücken. Kröger: "Die normale Ramm-Methode funktioniert hier nicht wegen der Altbauten in der Nachbarschaft."
Bis Ende September soll der Keller fertig sein. Dann beginnt der Hochbau. "Je nach Wetter wollen wir im Frühjahr/Sommer 2014 fertig sein", sagt Jörg Kröger.