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"Public Viewing ist zu teuer"

Matthias Wiegleb
thl. Winsen. Auch wenn die Fußball-Weltmeisterschaft schon seit mehr als einer Woche vorbei ist, bei Facebook gibt es eine rege Diskussion über die Stadt Winsen und die Frage: Warum gab es kaum Public Viewing.
Hintergrund der Debatte: Vier Tage vorm Finale hat die Stadt auf der Seite "Winsen Luhe - meine Stadt" für ein Public Viewing auf dem Schlossplatz oder Kirchplatz geworben mit dem Zusatz "wenn sich ein Veranstalter dafür findet". Für viele User Grund genug, zu fragen, warum die Stadt nicht selbst als Veranstalter aufgetreten ist. "Es gibt doch die City Marketing. Ist die nicht für sowas zuständig?", ist eine der Kernfragen.
Das WOCHENBLATT fragte bei City Marketing-Geschäftsführer Matthias Wiegleb nach. "So eine Veranstaltung durchzuführen, ist sehr kompliziert", sagt Wiegleb. "Man muss vorzeitig die Technik bestellen sowie Gema- und Fifa-Gebühren bezahlen. Das kostet alles sehr viel Geld und das haben wir nicht." Hinzu komme ein "hohes Risiko", ob Deutschland überhaupt in jeder Runde weiterkommt. Wiegleb: "Deswegen haben wir uns darauf geeinigt, dass die Gastronomen bei sich die Spiele zeigen, wenn sie wollen."