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"Auch ich fühle mich schlecht behandelt"

Heinrich Schröder (Foto: SPD Winsen)
thl. Winsen. "Die Reaktion von Vorstand und Fraktion auf die Äußerungen Dirk Oertzens zum Rücktritt von Norbert Rath teile ich überhaupt nicht", sagt Heinrich Schröder. Urgestein der Winsener Sozialdemokraten und Vorsitzender des Stadtrates. "Entweder haben sie die Aussagen nicht richtig gelesen, oder sie wollen die unheilvolle Entwicklung der vergangenen fünf Jahre im Ortsverein, besonders aber in der Stadtratsfraktion, nicht wahr haben."
Jetzt knallt es richtig in der SPD! Schröder macht seine Unzufriedenheit über die Zustände in der Winsener SPD öffentlich. "Auch für mich waren die vergangenen Jahre keine gute Zeit und ich kann sie nicht positiv bewerten", so Schröder weiter. Das gelte vor allem für die Zusammenarbeit in der Fraktion. Er habe Norbert Rath zwar als Vorsitzenden immer geachtet, doch: "Wer seine Denkansätze nur ideologisch durchsetzen will und die anderen Menschen nicht mitnimmt, muss in der Kommunalpolitik über kurz oder lang scheitern." Eine weitere Folge sei, dass sich viele gute Leute zurückgezogen hätten. "Auch ich fühle mich schlecht behandelt. Ohne Fraktionsbeschluss hat man mir meinen Vorsitz im Feuerschutzausschuss entzogen, damit Norbert Rath Vorsitzender des Schulausschusses werden kann", moniert das SPD-Urgestein. "Wer so mit Menschen umgeht, muss sich nicht wundern, wenn es nicht mehr rund läuft." Schröder sei aber bereit, einen Neu-Anfang im SPD-Ortsverein zu begleiten.