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In den Landesvorstand gewählt - Nino Ruschmeyer nach acht Jahren Abwesenheit wieder im Gremium

Nino Ruschmeyer (Foto: archiv)
thl. Winsen. Auf dem ordentlichen Landesparteitag der FDP Niedersachsen in Hannover ist der Kreisverbandsvorsitzende der FDP im Landkreis Harburg, Nino Ruschmeyer (36), nach acht Jahren Abwesenheit wieder in den Landesvorstand gewählt worden. Der Winsener Rechtsanwalt erreichte bei einer Bewerberlage von 20 Kandidaten auf 14 Plätze im ersten Wahlgang die benötige absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen.
In seiner Vorstellungsrede versprach Ruschmeyer, dass er sich in dem Gremium insbesondere dafür einsetzen würde, dass die Niedersächsische Justiz bei der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehme. Es könne nicht sein, dass er sämtliche Schriftsätze auf den Bildschirm bekomme, aber selbst Mails ausdrucken und faxen muss, wenn sie zu Gericht gehen sollen.
Der Landesparteitag verabschiedete ein umfassendes Papier, wonach die Strukturen der Partei auf den Prüfstand gestellt werden sollen. Man wolle insbesondere offener werden für Bürger, die sich engagieren wollen, ohne sich an eine Partei zu binden. Weiterhin wolle der Landesverband noch attraktiver für Frauen werden und diese besser einbinden. "Dieses Anliegen unterstütze ich voll und ganz", sagt Ruschmeyer. Er gehe davon aus, dass der Vorstand in diesem Zusammenhang auch ergebnisoffen über Quoten diskutieren werde. "Allerdings bin ich persönlich gegen Frauenquoten, weil ich meine, dass wir Frauen haben, die sich durchsetzen, weil sie einfach gut sind", erläutert er seine Position.