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Kein Neubau im Stadtpark

Das bestehende Gebäude soll nach Expertenmeinung noch mindestens fünf Jahre genutzt werden
thl. Winsen. Der Förderverein Gartenschau hat bei der Stadt um den Neubau eines Cafés mit Ausstellungsraum in den Gärtner-Fantasien gekämpft - und bekommt jetzt gar nichts. Grund: Die Stadt hat kein Geld.
Zur Landesgartenschau 2006 hatte die Stadt die beiden Gebäude, in denen der Gartentreff und das Gartencafé beheimatet sind, für rund 15.000 Euro erworben. Zusammen haben sie eine Fläche von rund 110 Quadratmetern. Allerdings sind die Gebäude nicht frostfrei.
Das wollte der Förderverein geändert haben und schlug einen kompletten Neubau in Holzrahmenkonstruktion und einer Größe von rund 200qm vor, inklusive Toilette, Wirtschaftsraum, Multifunktionsraum, Café und Dahlienlager. Das Problem: Der Bau würde mit rund 500.000 Euro zu Buche schlagen. Zuviel, meinen sowohl Verwaltung als auch Politik. Zumal die Stadt in den vergangenen Jahren bereits Geld in die Modernisierung und Instandhaltung der Gebäude investiert hatte, sodass diese jetzt noch mindestens fünf Jahre weitergenutzt werden können. Deswegen sollen die Bauten in einem vertretbaren Aufwand weiter unterhalten werden.
- Noch offen ist die Zukunft des Gartencafés. Der bisherige Pächter will das Objekt nur als Ganzjahresbetrieb weiterführen. Dafür soll die Stadt eine Vollküche (Kosten: rund 100.000 Euro) einbauen und vor dem Café 40 bis 60 Pkw-Stellplätze schaffen. Dies wird aber seitens der Verwaltung abgelehnt. Einen anderen Interessenten für die Einrichtung gibt es allerdings derzeit auch nicht.