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Winsen ist finanziell gut aufgestellt

Kämmerer Matthias Parchatka (Foto: archiv)
thl. Winsen. Das Jahr 2013 hat sich für die Stadt Winsen finanziell gelohnt. Der Kernhaushalt wurde im ordentlichen Ergebnis mit einem Überschuss von 3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Im außerordentlichen Ergebnis erwirtschaftete man einen Überschuss von 100.000 Euro. Diese Zahlen nannte Kämmerer Matthias Parchatka in seinem Rechenschaftsbericht im Finanzausschuss.
Zurückzuführen sei das Ergebnis, so der Kämmerer, vor allem auf höhrere Gewerbesteuereinnahmen und mehr Einkommenssteueranteile sowie geringere Aufwendungen für Kindertagesstätten und bei den Personalkosten. Parchatka freue sich, dass die Wirtschaftsdaten so positiv seien und die Stadt davon profitiere. Man habe sogar die Verschuldung abbauen können. Doch Parchatka warnte: "Das wird so nicht weitergehen. Denn Winsen investiert gewaltig. Wir verfügen zwar über eine solide Grundlage, doch Goldgräberstimmung ist nicht angesagt." Vor allem in die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des Gewerbegebietes Luhdorf würden massiv Gelder abfließen. "Deswegen ist maßvolles Handeln angesagt", gab Parchatka den Politikern mit auf den Weg.
Auch für dieses Jahr sei er zuversichtlich, machte Parchatka deutlich. Die erste Rate des Einkommenssteueranteils habe knapp über dem geplanten Wert gelegen, auch bei der Gewerbesteuer sei die Stadt im Soll.