Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Torsten Rieckmann aus Stelle-Fliegenberg wurde mit dem Immobilien-Manager-Award ausgezeichnet

Torsten Rieckmann mit dem Award (Foto: Rieckmann)
thl. Stelle. Große Freude bei Torsten Rieckmann aus Stelle-Fliegenberg: der 43-jährige Dipl.-Betriebswirt und Immobilienökonom wurde jetzt in Köln mit dem Immobilien-Manager-Award, dem Oscar der Immobilienbranche, ausgezeichnet. Grund der Auszeichnung ist das von ihm verwirklichte Projekt "Woodie". Dahinter steckt ein Studentenwohnheim in Hamburg-Wilhelmsburg, das fast ausschließlich aus Holz besteht.
"Ich liebe Holz und wollte schon immer etwas Außergewöhnliches damit machen", sagt Rieckmann. "Irgendwann wurde dann die Idee geboren, daraus Wohnraum zu schaffen." Über ein Jahr hat Torsten Rieckmann geplant und konstruiert, sich mit Architekten abgesprochen und seine Idee präsentiert. In Hamburg stieß er mit dem Projekt auf offene Ohren. Wegen der Internationalen Bauausstellung und der Gartenschau befand sich die Elbinsel Wilhelmsburg gerade im Umbruch. Und da kam Rieckmann den Machern mit seiner innovativen Idee vom schnellen Bauen in hoher Qualität gerade recht.
Zehn Monate später war es soweit: Woodies war fertig. Ein sechsgeschossiges Studentenwohnheim mit 371 Zimmern aus Vollholz. "Sogar die Möblierung ist schon komplett fertig - natürlich aus Holz. Die Bewohner müssen nur noch ihre Matratze und ihre Zimmerpalme mitbringen", erklärt Rieckmann. "Das Haus ist wie ein Lego-Haus mit 20 Quadratmeter großen, vorgefertigten Modulen zusammengesetzt." Der besondere Clou: Bis zu vier der Wohnzellen können bei Bedarf zu einer Wohneinheit zusammengeschlossen werden. Auch die Außenfassade des imposanten Gebäudes besteht aus Vollholz. Ganz im Sinne vom nachhaltigen Bauen. Lediglich die Treppenhäuser wurden aus Stahlbeton gebaut.
Als Torsten Rieckmann von der Nominierung für den Immobilien-Manager-Award erfuhr, dachte er, er träume. "Da aber auch noch zwei andere Projekte nominiert waren, hätte ich nicht zu hoffen gewagt, tatsächlich zu gewinnen", sagt er. Umso größer war die Freude, als er jetzt den Preis auch tatsächlich überreicht bekam.