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Keine großen Investitionen: In Apensen beginnen die Haushalts-Beratungen

Im Apenser Rathaus wird in den kommenden Wochen über den Haushalt beraten
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jd. Apensen. Einnahmen, Ausgaben, Defizite, Umlagen, Kredite, Zinsen: Das Thema Finanzen wird die Politik in Apensen in den kommenden Wochen dominieren. Gestern haben auf Samtgemeinde-Ebene die Beratungen für den Jahreshaushalt 2017 begonnen. Parallel dazu finden in den drei Mitgliedskommunen die Debatten über die Haushalts-Entwürfe statt. Mit einem Gesamt-Volumen von fast 8,6 Millionen Euro liegt das Zahlenwerk deutlich über dem Ansatz des Vorjahres (7,7 Millionen Euro).

Größere Investitionen wird es nicht geben: Mit 53.000 Euro ist diese Summe sehr bescheiden. Wesentlich höher ist der Betrag, den die Samtgemeinde für den Schuldendienst aufbringen muss: Für die Tilgung von Darlehen sind 710.000 Euro eingeplant und für die Zinsen weitere 220.000 Euro. Das liegt an der hohen Verschuldung: Zum Stichtag 1. Januar stand die Samtgemeinde mit rund 13,5 Millionen Euro in der Kreide. Mehr als die Hälfte davon nahm die Samtgemeinde für den Neubau der drei Feuerwehrgerätehäuser sowie einer Kita auf.

Wichtigste Einnahmequelle ist die Umlage, die bei den Mitgliedsgemeinden erhoben wird: Knapp 4,5 Millionen wandern 2017 in das Samtgemeinde-Säckel. Größter Einzahler ist mit 2,5 Millionen Euro (57 %) die Gemeinde Apensen, der Anteil Beckdorfs beträgt 24 Prozent und Sauensiek steuert 19 Prozent bei. Vom Land erhält die Samtgemeinde über die sogenannten Schlüsselzuweisungen 900.000 Euro. Zahlreiche weitere Zuwendungen von Kreis und Land sind zweckgebunden: So ist etwa eine Million Euro als Zuschuss für Schulen, Kita-Personalkosten und Jugendarbeit bestimmt.

Keine Verwaltung ohne Gebühren: Standesamt und Meldebehörde werden in diesem Jahr voraussichtlich knapp 50.000 Euro von den Bürgern für Trauungen, Ummeldungen oder das Ausstellen von Ausweisen kassieren. Ein recht bescheidenes Sümmchen im Vergleich zu den Personalkosten: Die werden 2017 erstmals auf über vier Millionen Euro steigen und damit fast die Hälfte des Gesamtbudgets ausmachen. Wiederum knapp die Hälfte dieser Personalkosten entsteht durch die Kita-Betreuung. Die Mitarbeiter der Rathaus-Verwaltung schlagen mit etwas mehr als eine Million Euro zu Buche und die übrigen Aufwendungen für das Personal verteilen sich unter anderem auf Bauhof-Arbeiter und Schulhausmeister.

Auch der Landkreis hält die Hand auf: In diesem Jahr wird die Samtgemeinde 426.000 Euro in die Kreisumlage einzahlen. Ein weiterer großer Posten auf der Ausgabenseite sind die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten für Kitas, Schulen und Sporthallen. Inklusive Gebäude-Mieten kommen rund 600.000 Euro zusammen. Im Bereich der Asylbewerberunterkünfte liegen diese Kosten bei rund 300.000 Euro. Einige Gebäude, die nicht mehr als Flüchtlingsunterkünfte benötigt werden, sollen verkauft werden. Hier rechnet die Samtgemeinde mit Verkaufserlösen in Höhe von 450.000 Euro.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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