Polizeimeldungen vom 6. Oktober
Sattelauflieger mit Batterien brannte auf der A1 aus
- Dieser LKW Brand auf der A1 forderte einen Einsatz der Feuerwehren aus Hamburg und Maschen
- Foto: Thomas Müller FF Maschen
- hochgeladen von Julia Paepcke
Am frühen Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer auf der A1 bei Seevetal einen in Brand stehenden Sattelzug auf dem Seitenstreifen in Fahrtrichtung Bremen. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Maschener Kreuz geschickt. Die Autobahn musste aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. Ab 4.15 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Hamburg wieder fahren. Die Vollsperrung in Richtung Bremen wurde gegen 6 Uhr aufgehoben.
Der Sattelauflieger war mit Batterien beladen. Nach Angaben des Fahrers hatte sich während der Fahrt der Brand auf der Ladefläche entwickelt. Dem Fahrer gelang es, den Lkw auf dem Standstreifen abzustellen. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Hamburg nahmen einen umfassenden Löschangriff vor und setzten mehrere handgeführte Strahlrohre ein. In der weiteren Folge wurde die Feuerwehr Maschen zur Unterstützung hinzu alarmiert. Die Maschener Kräfte deckten die Mulde mit Schaum ab, um den Brand einzudämmen. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 60.000 Euro. Wie es zu dem Brand gekommen war, wird jetzt von der Autobahnpolizei Maschen ermittelt.
- Am Montag gegen 7.30 Uhr wurde die Polizei in die Tostedter Bahnhofstraße gerufen. Ein 30-jähriger Mann hatte dort angefangen, Mülltonnen auf die Fahrbahn zu werfen und den Inhalt zu entleeren. Auch als eine erste Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, setzte der Mann sein Verhalten fort. Er war auf Ansprache überhaupt nicht zugänglich, so dass die Beamtinnen zunächst den Verkehr stoppten, um eine Gefährdung Dritter zu vermeiden.
Mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte wurde der Randalierer fixiert und in Gewahrsam genommen. Auf der Dienststelle wurde er einem Arzt vorgestellt. Dieser ordnete in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt des
Landkreises Harburg die zwangsweise Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an, wohin er anschließend per Rettungswagen gebracht wurde. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung und Nötigung ermittelt.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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