Polizeiinspektion Harburg
Warnung vor Schockanrufen und falschen Polizisten

Foto: Adobe Stock / Wavebreakmedia Micro

Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Autobahn Nord informiert
Verkehrsbeeinträchtigungen zwischen Horster Dreieck und Buchholzer Dreieck

Betrifft: A1 beide Richtungsfahrbahnen: Temporär kurzzeitige Verkehrsbeeinträchtigungen vom 12. bis zum 23. Oktober Für Vermessungsarbeiten ist es gemäß Autobahn Nord notwendig, die A1 zwischen den Autobahndreiecken (AD) Horster Dreieck (40) und Buchholzer Dreieck (43) auf beiden Richtungsfahrbahnen Fahrstreifen zu sperren. Im angegebenen Zeitraum kann es jeweils zwischen 9 bis 15 Uhr zu temporär kurzzeitiger Einstreifigkeit kommen. Verkehrsteilnehmende werden aufgefordert, den Bereich unter...

Blaulicht

Einsatzreiche Nacht für die Feuerwehr Hittfeld
Erst Gasgeruch, dann steht ein Auto in Flammen

Gleich zweimal kurz hintereinander musste die Feuerwehr Hittfeld am Dienstagabend ausrücken. Zunächst sorgte ein gemeldeter Gasgeruch für einen Einsatz, wenig später stand in Emmelndorf ein Smart in Flammen. Um 22.36 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst in die Straße „Borsteler Feld“ in Hittfeld alarmiert. Anwohner hatten dort Gasgeruch wahrgenommen und über Kopfschmerzen geklagt. Die Feuerwehr kontrollierte die Räume mit speziellen Messgeräten, konnte jedoch keine gefährlichen Gase und keine...

Blaulicht

Bei großangelegter Kontrolle auf der A1
Lecker - Polizei entdeckt 101.000 Euro in Fast-Food-Tüte

Im Rahmen einer groß angelegten Kontrolle der Polizeidirektion Lüneburg in Zusammenarbeit mit Zoll und Ausländerbehörde wurden jetzt 101.000 Euro in einer Fast-Food-Tüte entdeckt. Woher das Geld stammt, ist noch unklar. Von Donnerstag, 8. Oktober 2026, bis Freitagnacht haben Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lüneburg gemeinsam mit dem Zoll und der Ausländerbehörde des Landkreises Rotenburg (Wümme) auf der Autobahn 1 insgesamt 273 Fahrzeuge und 438 Personen überprüft. Neben verschiedenen...

Blaulicht

Einbrüche in Stade und Buxtehude
Täter steigen durch Fenster ein

Zwei Einbrüche beschäftigen die Polizei im Landkreis Stade. In Stade drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus ein, machten jedoch keine Beute. In Buxtehude wurde aus dem Bürogebäude einer Pflegeeinrichtung ein kleiner Tresor gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen. Einbruch in Einfamilienhaus in Stade Am Dienstag wurde in Stade zwischen 7.30 und 13 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße Flachsröppen eingebrochen. Nach Angaben der Polizei brachen der oder die Täter ein Fenster auf und gelangten...

Blaulicht

Mitarbeiterin mit Messer bedroht
Raubüberfall auf Tostedter Esso-Tankstelle

Die Tostedter Esso-Tankstelle an der B75 (Unter den Linden) wurde am Mittwochabend, 7. Oktober, Ziel eines Raubüberfalles. Gegen 19.45 Uhr betrat ein komplett schwarz gekleideter Mann, maskiert mit Kapuze und Schal, den Verkaufsraum, in dem die Mitarbeiterin zu dem Zeitpunkt allein war. Er hielt der Mitarbeiterin ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Mitarbeiterin steckte dieses in einen vom Täter mitgebrachten Beutel, anschließend verließ der Täter fluchtartig zu Fuß die...

Blaulicht

Buchholz
26-Jähriger randaliert im Krankenhaus - Zwangseinweisung

Weil er in der Notaufnahme des Buchholzer Krankenhauses randalierte und Einrichtung beschädigte, wurde ein 26-jähriger Mann am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Als Polizeibeamte gegen 14.30 Uhr vor Ort eintrafen, versuchte der Mann, sich selbst zu verletzen. Dies konnte durch die Beamten verhindert werden. Der 26-Jährige wurde fixiert und schließlich nach einer Begutachtung durch einen Arzt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Gegen ihn wurde ein...

Blaulicht
Dieser LKW Brand auf der A1 forderte einen Einsatz der Feuerwehren aus Hamburg und Maschen | Foto: Thomas Müller FF Maschen
2 Bilder

Polizeimeldungen vom 6. Oktober
Sattelauflieger mit Batterien brannte auf der A1 aus

Am frühen Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer auf der A1 bei Seevetal einen in Brand stehenden Sattelzug auf dem Seitenstreifen in Fahrtrichtung Bremen. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Maschener Kreuz geschickt. Die Autobahn musste aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. Ab 4.15 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Hamburg wieder fahren....

Blaulicht

Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Harburg
Polizeirätin Annika Junghans ist die neue Leiterin Einsatz

Leitungswechsel in Winsen, Seevetal und BuchholzIn der Polizeiinspektion Harburg gab es zum 1. Oktober einen Personalwechsel im Leitungsteam. Polizeirätin Janine Mai, die vor einem Jahr als Leiterin Einsatz nach Buchholz gekommen war, wechselte in die Polizeiinspektion Stade, um dort die Leitung des Polizeikommissariats Buxtehude zu übernehmen. Juristin ist neue Leiterin EinsatzDie neue Leiterin Einsatz bei der Polizeiinspektion Harburg ist Polizeirätin Annika Junghans. Die 38-Jährige hat ihre...

Blaulicht

Einbruch in Tostedter Post-Filiale

In der Nacht von Mittwoch, 7. Oktober, auf Donnerstag, 8. Oktober, wurde in die Tostedter Postfiliale an der Bahnhofstraße eingebrochen. Die Täter hebelten ein Fenster aus, um sich Zutritt zu verschaffen. Bemerkt wurde der Einbruch erst am Morgen gegen 7.30 Uhr, als die Mitarbeiter der Postfiliale zur Arbeit erschienen. Die Polizei ermittelt. Wer etwas gesehen hat, das mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte, wende sich bitte an die Polizei.

Blaulicht

Zusammenstoß in Kakenstorf
Radfahrerin bei Unfall auf der Bergstraße schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kakenstorf ist am Dienstag eine 29-jährige Radfahrerin schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die Frau gegen 10.10 Uhr auf der Bergstraße in Richtung Tostedt unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 63-Jähriger mit seinem Auto auf der Bergstraße an die B75 heran und wollte diese in Richtung Bötersheim überqueren. Dabei übersah er offenbar die von rechts kommende Radfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 29-Jährige stürzte und schwere Verletzungen erlitt....

Immer wieder versuchen Betrüger am Telefon vor allem ältere Menschen zu täuschen - mit der perfiden Masche des sogenannten Schockanrufs. Dabei wird häufig großer emotionaler Druck aufgebaut, um an Geld oder Wertsachen zu gelangen.

Regelmäßig erstatten Bürgerinnen und Bürgern, die nicht auf die Masche hereingefallen sind, Anzeige wegen versuchten Betrugs. Leider waren die Täter in den letzten Wochen in Einzelfällen auch erfolgreich. Dabei erbeuteten sie Geldbeträge und Schmuck im Gesamtwert von jeweils mehreren zehntausend bis hin zu hunderttausend Euro.

Was passiert bei einem Schockanruf?

Die Anrufer geben sich häufig als Sohn, Tochter, Enkelkind oder auch als Polizeibeamte oder Anwälte aus. Sie schildern dramatische Notfälle - zum Beispiel, dass ein naher Angehöriger in einen schweren Unfall verwickelt sei und dringend operiert werden müsse. Angeblich könne die Operation nur erfolgen, wenn vorher ein hoher Geldbetrag in bar gezahlt werde.

In anderen Fällen wird behauptet, Ihr Angehöriger habe einen Unfall verursacht oder eine Straftat begangen - und könne durch eine Kautionszahlung eine Gefängnisstrafe abwenden.

Die Masche: Schock, Stress, Zeitdruck
Das Ziel dieser Anrufe ist immer dasselbe: Die Angerufenen sollen unter Stress und Zeitdruck möglichst schnell Geld oder Wertsachen herausgeben. Wer in Panik gerät, denkt oft nicht lange nach - und genau das nutzen die Täter aus.

Der Rat der Polizei:
Lassen Sie sich am Telefon niemals unter Druck setzen - ganz gleich, wie glaubwürdig die Geschichte klingen mag.

Immer raffinierter: Betrüger kombinieren Maschen

Oft treten die Täter in mehreren Rollen auf: Erst meldet sich ein vermeintlicher Enkel mit einer Bitte um Hilfe, kurz darauf ein angeblicher Polizist, der die Echtheit des vorherigen Anrufs "bestätigt". Auch wird gelegentlich behauptet, Ihr Geld auf der Bank sei Falschgeld oder im Schließfach nicht mehr sicher - und müsse durch die Polizei "überprüft" oder "abgeholt" werden. Ganz gleich, wie glaubwürdig das alles wirkt: Das ist immer Betrug! Ziel ist es, Vertrauen zu erschleichen und Sie zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bringen.

Seit einigen Wochen versuchen die Täter, die Übergabe von Geld oder Wertsachen dadurch noch plausibler erscheinen zu lassen, dass der "Kurier" vor der echten Anschrift der Staatsanwaltschaft oder vor einem Gerichtsgebäude getroffen werden soll.
Betroffen von diesen Anrufen waren u.a. Bürgerinnen und Bürger aus den Regionen Lüneburg, Amelinghausen, Uelzen, Bad Bevensen, Bad Bodenteich, Wrestedt, Ebstorf und Wriedel, die alle nicht auf die Masche hereinfielen.

Ehepaar zahlte 25.000 Euro

Anders erging es leider einem älteren Ehepaar aus dem Landkreis Lüneburg. Auch diese erhielten in den Mittagsstunden des 10. Juli 2025 einen Anruf einer angeblichen Staatsanwältin, die angab, dass die Tochter des Ehepaars angeblich einen Verkehrsunfall verursacht habe und sich jetzt in Untersuchungshaft befände. Um die Freilassung der Tochter zu erwirken, sei nun eine Kaution von 25.000 Euro notwendig. Das Ehepaar fiel leider auf den Schwindel herein und übergab in den Mittagsstunden auf der Straße vor dem Gebäude des Landgerichts Lüneburg, Am Markt, den Geldbetrag an eine unbekannte Person, die damit verschwand. Im Anschluss fiel der Schwindel auf, so dass sich das Ehepaar bei der Polizei meldete.

So schützen Sie sich:

  • Legen Sie auf, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt oder Sie unter Druck gesetzt werden.
  • Rufen Sie Ihre Angehörigen unter den Ihnen bekannten Nummern zurück - nicht die, die Ihnen am Telefon genannt wird.
  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen oder persönlichen Verhältnisse.
  • Geben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Fremde - auch nicht an angebliche Polizisten oder Boten.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu - oder rufen Sie im Zweifel sofort die 110.

Für Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger, Beauftragter für Kriminalprävention bei der Polizeiinspektion Harburg, gehört das Phänomen Schockanrufe bzw. falsche Polizeibeamte zu den aktuellen Schwerpunkten der Beratungstätigkeit. Für individuelle Nachfragen und Beratungen ist er unter Tel. 04181-285108 oder per E-Mail an carsten.buenger@polizei.niedersachsen.de erreichbar.

Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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