Geld für Krebs-Behandlung droht auszugehen

Setzen auf die Hilfe der WOCHENBLATT-Leser: Olga Cherkasova (sitzend) sowie (hinten v. li.) Heidrun Asmus, Oleg Cherkasov und Marina Ostrovska
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Krebskranke Mutter (31) dringend auf Spenden angewiesen

os. Buchholz. Zuerst dachten die Ärzte, dass Olga Cherkasova (31) „nur“ eine beidseitige Lungenentzündung hat. Tatsächlich hat es die junge Mutter aus Kharkiv (Ukraine) deutlich schlimmer erwischt: Sie leidet an Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin), festgestellt wurde das, als sie zu Besuch bei ihrem Vater in Buchholz war. Die ersten drei von sechs Chemotherapien hat Olga Cherkasova bereits hinter sich, jetzt sind die finanziellen Mittel aufgebraucht. Olgas Vater Oleg sowie Stiefmutter Marina Ostrovska hoffen, dass sie weitere Geldgeber finden, damit die Behandlung der Kranken in der Asklepius Klinik in Altona nicht auf halbem Weg abgebrochen werden muss. Dabei setzen sie auch auf die Hilfe der WOCHENBLATT-Leser.
Oleg Cherkasov und Marina Ostrovska, die als Ärztin am Elbe Klinikum in Stade arbeitet, kamen im Jahr 2008 als sogenannte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. In Buchholz bauten sie ihr neues Leben auf, die beiden haben drei gemeinsame Kinder. Im vergangenen Oktober wollte Olga, Olegs Tochter aus erster Ehe, die Familie in Buchholz besuchen. Gerade war sie Mutter des kleinen Daniel geworden. Bereits in der Ukraine bekam sie gesundheitliche Probleme, in Deutschland verschärften sich diese. Nachdem zunächst eine Lungenentzündung diagnostiziert worden war, die Antibiotika aber keine Wirkung zeigten, wurde Olga Cherkasova weitergehend untersucht. Dabei wurde die Krebserkrankung festgestellt, die eine sofortige Chemotherapie notwendig machte. Die Familie sammelte bei Freunden und Verwandten in der Ukraine und in Deutschland Geld und konnte so die insgesamt mehr rund 12.000 Euro teure Behandlung der ersten drei Zyklen finanzieren. Jetzt aber gehen die finanziellen Mittel zur Neige. Heidrun Asmus aus Buchholz, die die Familie seit deren Ankunft in Buchholz ehrenamtlich betreut, hat sich bereit erklärt, das Geld für den jetzt anstehenden vierten Zyklus vorzustrecken. Die letzten beiden Behandlungen, die zusammen mehr als 6.000 Euro kosten, sind aber noch nicht finanziert. „Wir hoffen, dass wir das Geld zusammenbekommen, denn ein Abbruch der Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt wäre sehr schlecht“, erklärt Ärztin Marina Ostrovska. Die Behandlung müsse in Deutschland abgeschlossen werden, da die eingesetzten Krebsmittel in der Ukraine nicht verfügbar seien.
Olga Cherkasova hat die bisherige Behandlung einigermaßen gut überstanden. Sie leidet aber oft an allgemeiner Erschöpfung und Übelkeit. Die Ärzte haben ihr aber Hoffnung gemacht: Ihr Lymphdrüsenkrebs seit heilbar. Die Chancen steigen aber erheblich, wenn die letzten Behandlungszyklen auch noch durchgeführt werden können.
Unter der Schirmherrschaft des Familienzentrums Kaleidoskop in Buchholz wurde ein Spendenkonto bei der Commerzbank eingerichtet: Olga Cherkasova, IBAN: DE90 2004 0000 0740 9022 00, BIC: COBADEFFXXX.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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