Kreiskalender 2017 ab sofort erhältlich / Schwerpunkt „Archäologie im Landkreis Harburg“

Prof. Dr. Rolf Wiese und Ehefrau Giesela Wiese stellten in der Bibliothek des Freilichtmuseums am Kiekeberg den neuen Kreiskalender vor
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as. Ehestorf. Das Bild eines goldenen Ringes, 1853 gefunden zwischen den Findlingen eines Großsteingrabes in der Nähe von Eyendorf, ziert den jetzt erschienenen Kreiskalender 2017. Die Finder, zwei Tagelöhner, wussten nicht, welchen Fund sie in den Händen hielten, und auch der hinzugezogene Amtmann, der glaubte, das Grab der Thusnelda (Gemahlin des Cheruskerfürsten Arminius, Sieger der Varusschlacht) entdeckt zu haben, lag mit seiner Einschätzung weit daneben. Denn der Ring, der aus der Zeit um 3.000 v.Chr. stammt, gehört zu den ältesten Goldfunden in Deutschland. Welche Geschichte sich hinter dem Schmuckstück verbirgt und wo es heute aufbewahrt wird, ist im Kreiskalender nachzulesen: Acht Beiträge gehen auf 84 Seiten im Schwerpunktthema „Archäologie im Landkreis Harburg“ auf ausgewählte archäologische Fundstücke im Landkreis Harburg ein. Darunter auch die „Alte Burg“ bei Hollenstedt, längst verschwundene Hühnengräber, der Diers-Hof in Meckelfeld oder der 4,30 Meter lange Findling von Dibbersen.
Welche Rolle Plattdeutsch in der Altenpflege spielt, damit befasst sich einer der plattdeutschen Beiträge. In der Rubrik „Regionalgeschichte“ untersucht ein Beitrag von Horst Junker die dörflichen Armenhäuser des 19. Jahrhunderts im Landkreis Harburg. Weitere Texte befassen sich mit dem Kriegsende 1945 in Jesteburg, dem Ursprung des Dorfes Pattensen und den Einkünften der Hittfelder Kirche. Auf die Suche nach den letzten Kiebitz-Brutpaaren in der Gemarkung Tostedt begibt sich Klaus-Rüdiger Rose in seinem Beitrag zum Thema „Natur und Umwelt“.
„Wir freuen uns, dass wir wieder einen Kreiskalender mit umfangreichen und vielschichtigen Beiträgen präsentieren können“, sagt Prof. Dr. Rolf Wiese, der den Kalender mit seiner Ehefrau Giesela Wiese jetzt in der Bibliothek des Freilichtmuseums am Kiekeberg vorstellte.
Der Kreiskalender erscheint bereits seit 1935, seit 1985 betreuen Giesela und Rolf Wiese den Kalender redaktionell. Seit drei Jahren verlegen und vertreiben Giesela und Rolf Wiese unter dem Dach des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg den Kreiskalender im Auftrag des Landkreises Harburg. Dieses Jahr erscheint der Kreiskalender in einer Auflage von 3.625 Stück.
• Der Kalender ist ab sofort erhältlich in Buchhandlungen in Hittfeld, Salzhausen, Neu Wulmstorf, Buchholz, Hollenstedt, Tostedt, Hanstedt, Winsen, Stelle, Maschen und Jesteburg und im Museumsladen des Freilichtmuseums am Kiekeberg sowie telefonisch unter 040-79017621 oder online auf www.kiekeberg-museum.de/museumsladen. Der Kreiskalender hat 208 Seiten und kostet 12,50 Euro. ISBN: 978-3-935096-57-7.

Prof. Dr. Rolf Wiese und Ehefrau Giesela Wiese stellten in der Bibliothek des Freilichtmuseums am Kiekeberg den neuen Kreiskalender vor
„Archäologie im Landkreis Harburg“ ist das Schwerpunktthemas des Kreiskalenders 2017

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