Ostumgehung Buchholz
Nächster Planungsschritt ist erfolgt
- Ob Berufsverkehr oder kleine Baustelle - der Verkehr in Buchholz steht, wie hier in der Bremer Straße
- Foto: sh
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Ostumfahrung in Buchholz - ein Thema, das die Menschen seit Jahrzehnten beschäftigt. Nun ist etwas Bewegung in die Planungen gekommen: Die europaweite Ausschreibung für die Projektsteuerung ist beendet. Das bedeutet natürlich nicht, dass in vier Wochen die ersten Bagger rollen. Es haben sich mehrere Unternehmen beworben, die die Projektsteuerung dieses Großprojektes übernehmen möchten. Das ist dann das Unternehmen, das alle Fäden in der Hand hält und die Planungen bis zur (möglichen) Fertigstellung koordiniert. Bis zum Herbst wird einer der Bewerber ausgewählt, der dann ab 1. November 2026 die Aufgaben beginnt.
Dann können die konkreten Planungen beginnen, die zunächst in einen Vorentwurf der Trassenführung zum Ziel hat. Dieser Vorentwurf wird anschließend dem Landkreis Harburg und der Stadt Buchholz zur Beratung vorgelegt. Wenn in den entsprechenden Gremien Einigkeit besteht, kann das Planfeststellungsverfahren beginnen (vergleichbar mit einer einer Baugenehmigung). In diesem Verfahren wird geprüft, ob das Vorhaben so umgesetzt werden könnte. Erst dann kann die sogenannte Planreife hergestellt werden.
Vorsichtige Schätzungen vermuten, dass ein Baubeginn der Ostumfahrung in den frühen 2030er Jahren erfolgen könnte - der Weg ist noch lang.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Buchholz |
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