Modellbau in Buchholz
Rolf Rommerskirchen hat zwei Jahre an seinem Schlepper gearbeitet

In dem Teich vor der Empore in der Buchholzer Innenstadt hat Rolf Rommerskirchen seinen Modellbau des Schlepperschiffes "Fairplay V" zu Wasser gelassen Fotos (2): Bernhard Gawlick
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  • In dem Teich vor der Empore in der Buchholzer Innenstadt hat Rolf Rommerskirchen seinen Modellbau des Schlepperschiffes "Fairplay V" zu Wasser gelassen Fotos (2): Bernhard Gawlick
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lm. Buchholz. Wer sich Rolf Rommerskirchens Modellbau des Schleppers "Fairplay V" der Hamburger Buschmann Werft genauer anguckt, bemerkt schnell, wie viel Liebe darin steckt. Als regulären Bausatz aus Holz erworben, hat der Modellbauer aus Buchholz über zwei Jahre hinweg viel Arbeit investiert, um das Schiff so detailliert wie möglich zu gestalten. Sogar einen Teil seines Kellers funktionierte er zeitweise um - zu einer Lackier-Kabine.

Jüngst erweckte Rommerskirchen das Interesse zahlreicher Passanten in der Buchholzer Innenstadt, als er sein Modellboot auf dem Emporeteich fahren ließ.
Bereits als Jugendlicher werkelte der gebürtige Hamburger an einem Modellbau des Schleppschiffes, stellte es damals allerdings nicht vollständig fertig und verkaufte es schließlich. Im Winter 2015 begann er dann, den wenig detaillierten Modellbausatz den er in den 1980er Jahren im Hamburger Traditionsspielzeuggeschäft Rasch erworben hatte, so detailgetreu wie möglich nachzubauen. Dafür machte er sich sogar extra nach Hamburg auf, um Fotos des Schwesterschiffes "Fairplay VIII" zu schießen. Diese nutzte er dann, um den Modellbausatz nach seinen Vorstellungen fertigzustellen.

Vieles von dem, was er verwendet, ist Marke Eigenbau: neben zahlreichen Messingteilen und Drähten unter anderem auch ausgediente Patronenhülsen, die schwarz angestrichen als Poller auf dem Deck des Schleppers fungieren. Gerade bei diesen Arbeiten profitiert der mittlerweile pensionierte Zahntechniker von seinem Lehrberuf. "Da nimmt man ja einiges an handwerklichem Rüstzeug mit", erklärt er und führt dabei unter anderem Löten und Fräsen an. Auch die heutige Form des 3D-Druckens würde den Modellbau erheblich bereichern.

Neben seinen Eigenbauten hat Rommerskirchen aber natürlich auch auf die klassischen Modellbauläden zurückgegriffen. Besonders bei den Kleinteilen, wie Lampen und Rettungsringe, ist er hier fündig geworden. Das langsame Aussterben solcher Läden beäugt er natürlich kritisch. Gab es früher in Buchholz mehrere kleine Läden, in denen sich die Hobbybastler eindecken konnten, müssen sie heute entweder weite Wege auf sich nehmen oder darauf hoffen, dass sie im örtlichen Baumarkt fündig werden.

Was sich Rommerskirchen für die Zukunft wünscht? Regelmäßige Treffen mit anderen Modellbauern aus der Region, bei denen man sich austauschen kann. Wenn die Corona-Zeit ausgestanden ist, soll so etwas auf jeden Fall angepeilt werden.

Übrigens: In Buxtehude gibt es bereits seit den 1970ern einen Modellbauclub, der sich vor Corona bereits regelmäßig getroffen hat und auch nach der Pandemie wieder zusammenkommen möchte. Er hat seinen Sitz in der Bertha-von-Suttner-Allee 9 in Buxtehude und ist per E-Mail über mcb@modellbauclub-buxtehude.de zu erreichen.

Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

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