Kinder und ihre Eltern müssen draußen bleiben
Spielplatz auf der Kyrill-Fläche in Buchholz kann nicht genutzt werden

Vor dem abgesperrten Spielplatz auf der Kyrill-Fläche: 
Sibylle Frey und ihre Kinder (v. li.) Jakob, Peter und Antonia
  • Vor dem abgesperrten Spielplatz auf der Kyrill-Fläche:
    Sibylle Frey und ihre Kinder (v. li.) Jakob, Peter und Antonia
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os. Steinbeck. Sauber, tolle Geräte, bestes Material: Der wohl modernste Spielplatz in Buchholz steht seit rund einem Jahr auf der sogenannten Kyrill-Fläche an der Bremer Straße. Problem: Er darf nicht genutzt werden, Kinder und ihre Eltern müssen draußen bleiben.
Wie berichtet, baut die Sparkassen-Tochter „idb Grundstücksgesellschaft“ auf dem Areal, das im Jahr 2007 vom Orkan „Kyrill“ arg in Mitleidenschaft gezogen worden war, 89 Wohneinheiten in Ein-, Zwei-, Mehrfamilien- und Reihenhäusern.
"Ich verstehe nicht, warum man den Spielplatz nicht freigibt", erklärt Sibylle Frey. Sie wohnt in direkter Nachbarschaft zu dem Neubaugebiet, ihre Kinder Jakob (11), Antonia (9) und Peter (6) würden die modernen Geräte gerade jetzt bei schönstem Sommerwetter gerne nutzen.
Das WOCHENBLATT fragte bei der Stadtverwaltung nach. "Der Spielplatz wurde von dem Bauherrn noch nicht an uns übergeben", erklärt Stadtsprecher Heinrich Helms. Das könne aus Gründen der Verkehrssicherheit erst geschehen, wenn der Straßenbau in dem Neubaugebiet sowie die Baumpflanzung abgeschlossen seien. Das werde voraussichtlich noch bis in den Herbst oder gar in den Winter dauern, erklärt Helms.
Die Bürger sehen die Sache offenbar eher pragmatisch als formell: Beim Fototermin spielten einige Kinder auf dem Gelände. "Die Absperrung wird von kaum jemandem ernst genommen", hat Sibylle Frey beobachtet.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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