126 Karatekas verbessern sich

Shirley Saß (li.) und Marina Vick vom TSV Winsen, der mit insgesamt 15 Karatekas am Osterlehrgang in Buchholz teilgenommen hat
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  • Shirley Saß (li.) und Marina Vick vom TSV Winsen, der mit insgesamt 15 Karatekas am Osterlehrgang in Buchholz teilgenommen hat
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KARATE: Gelungener Osterlehrgang in der Nordheidehalle in Buchholz

(cc). Bei Karate haben viele die Holzplatten vor ihrem geistigen Auge, die darauf warten, dass ein muskelbepackter Karatekämpfer diese mit der Handkante auf Regalbrettgröße stutzt. Aber ein Karaterekord kann auch anders aussehen: In der Nordheidehalle in Buchholz kamen zum zweitägigen Osterlehrgang 126 Karatekas zusammen, die am Ende noch Power für den Kiai (Kampfschrei) hatten. Ein solcher Moment verbindet die Gruppe mehr als nur das gemeinsame Training. Denn der Geist des Budo verknüpft Kraft und Energie jedes Einzelnen zu einer Einheit.
Zu Beginn der Veranstaltung nahmen die Teilnehmer den Seiza (Fersensitz) ein. In den japanischen Kampfkünsten, also auch im Karate, wird das Seiza zum An- und Abgrüßen des Trainings benutzt. Danach begannen die drei Trainer Rudolf Preuß und Martin Weber (beide Landestrainer), sowie Breitensportreferent Michael Dück, die vorher das große Teilnehmerfeld in drei Gruppen eingeteilt hatten, mit dem Aufwärmen. Denn mit Dehnübungen beugt man Verletzungen vor und hält den Körper geschmeidig. Anschließend war bei gemeinsamen Training vor allem ein schnelles Reagieren und eine genaue Beobachtungsgabe bei voller Konzentration voraus gesetzt. Ein japanisches Sprichwort sagt: "Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!"
Der Dojo Button auf dem Karate-Gi (Karateanzug) hat die Herkunft der Teilnehmer verraten, und damit den Einstieg zum Kennenlernen erleichtert. Aber es blieb jedem selber überlassen, ob er neue Bekanntschaften schließen, oder lieber still die neuen Eindrücke auf sich wirken lassen möchte. Eine lange Anreise hat Frank Dietrich auf sich genommen, der aus Schweden kam. Der gebürtige Duisburger trug bereits den Schwargurt (4. DAN), und freute sich auf neue Tipps und Tricks. Auch die anderen Teilnehmer wollten Erfahrungen sammeln und ihre Techniken verbessern. Außerdem wollten alle mal raus aus der gewohnten Umgebung und dem gewohnten Trott. Sie lobten die erfahrenen Trainer, die viele neue Ideen parat hatten, von denen auch Schwarzgurtträger profitieren konnten. "Das Feedback der Teilnehmer war sehr gut. Im nächsten Jahr wird es zu Ostern wieder einen Lehrgang geben, der vom TSV Winsen ausgerichtet wird", so Martin Weber von Blau-Weiss.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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