Zusammen mit den Special Olympics Niedersachsen
15. Schwimmfest in Buchholz sorgte für Begeisterung

Rückenschwimmen gehörte zu den diversen Disziplinen, die beim 15. Schwimmfest der Schule An Boerns Soll auf dem Programm standen | Foto: Gabi Fehrs
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  • Rückenschwimmen gehörte zu den diversen Disziplinen, die beim 15. Schwimmfest der Schule An Boerns Soll auf dem Programm standen
  • Foto: Gabi Fehrs
  • hochgeladen von Armon Böhm

Die Schule An Boerns Soll und Special Olympics Niedersachsen hatten zum 15. Schwimmfest für Menschen mit einer geistigen Behinderung nach Buchholz eingeladen. Knapp 250 Sportlerinnen und Sportler hatten sich angemeldet.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer kamen von folgenden Einrichtungen:

  1. Wilhelm Schade Schule – Hannover
  2. Gutshof Hudemühlen – Hodenhagen
  3. Likedeeler Schule aus – Verden
  4. Bernhard Röper Schule – Rotenburg
  5. Schule am Weiher Lebenshilfe – Soltau
  6. Lebenshilfe Rotenburg – Verden
  7. August-Fricke-Schule – Kassel
  8. Schule Karlstraße – Delmenhorst
  9. Helga-Leinung Schule – Bremervörde
  10. Lebenshilfe Tostedt
  11. Lindenschule Rotenburg
  12. Förderschule Ottenbeck – Stade
  13. Helene Grulke Schule – Achim
  14. Schule An Boerns Soll – Buchholz
  • Und Einzelstarter von inklusiven Schulen im Landkreis Harburg und ehemalige Schülerinnen und Schüler der Schule An Boerns Soll.

Nur die Montessori Schule aus Osnabrück musste aufgrund des erkrankten Begleitpersonals kurzfristig absagen.

Am Donnerstag vergangene Woche war es so weit, in der Zeit von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr konnten die Wettbewerbe gemäß den Regularien von Special Olympics durchgeführt werden. Dabei konnten die Teilnehmenden jeweils maximal an zwei Einzel- und einem Staffelwettbewerb starten.

Eine große Herausforderung war die Erstellung der Startpläne, die morgens aufgrund der krankheitsbedingten Abmeldungen nochmals aktualisiert werden mussten. Nach dem Regelwerk von Special Olympics treten immer nur diejenigen Sportlerinnen und Sportler im Wettkampf gegeneinander an, die ähnliche Vorleistungen erbracht haben. Jeder Wettkampf dieser vergleichbaren Gruppen wird gesondert gewertet. Dadurch gibt es immer viele Gewinner.

Foto: Gabi Fehrs

Die Beteiligung und Begeisterung bei den Schwimmerinnen und Schwimmern war wieder sehr groß und die die Veranstaltung konnte pünktlich um 9.30 Uhr mit der Hymne von Special Olympics und dem Hissen der Fahne eröffnet werden. Nach der Begrüßung wurde der Special Olympics Eid von drei Sportlern gesprochen, der den Grundgedanken von Special Olympics widerspiegelt: „Ich will gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“

Auch die Kampfrichterinnen schlossen sich mit ihrem Versprechen für die Wettkämpfe an: "Ich verspreche, dass wir als Kampfrichter in echter Sportlichkeit handeln, die Regeln achten und Entscheidungen treffen, die fair sind."

Nach der feierlichen Eröffnung konnten die Wettbewerbe starten. Zuerst waren die Wasserläufe eingeplant, eine besondere Veranstaltung von Special Olympics. Damit auch Sportlerinnen und Sportler, die nicht oder noch nicht ausreichend schwimmfähig sind, sich im Wettbewerb messen können, sind Wasserläufe in 90 Zentimeter und 1,25 Meter vorgesehen.

Foto: Gabi Fehrs

Teilweise werden diese Wasserläufe auch von Volunteers begleitet, um den Sportlerinnen und Sportlern Sicherheit und Orientierung im Wasser zu geben. Schon hier wurde die große Begeisterung und Freude deutlich und die Anfeuerung motivierte alle zu Höchstleistungen.

Im Anschluss folgten die Schwimmwettbewerbe über 25 Meter und 50 Meter Freistil, Brustschwimmen und Rückenschwimmen. Insgesamt wurden 55 Einzelwettbewerbe auf diese Weise durchgeführt. Nach dem Wettkampf in der jeweiligen Gruppe wurde sofort die Siegerehrung vorgenommen, dazu wurden die Zeiten übermittelt und die Urkunden geschrieben. Große Gefühle waren immer wieder zu sehen, wenn die Urkunden und Medaillen übergeben wurden und auch hier die Hymne und Fanfare von Special Olympics erklang.

Zum Ende der Veranstaltung wurden die Staffelwettbewerbe durchgeführt, Insgesamt gingen sechs Staffeln in zwei Wettbewerben an den Start. Im ersten Staffelwettbewerb konnte die Wilhelm-Schade-Schule aus Hannover die Goldmedaille erreichen, im zweiten Staffelwettbewerb gewann das Team der Lebenshilfe Rotenburg-Verden vor dem Team der Schule An Boerns Soll.

Foto: Gabi Fehrs

Der Dank für die Organisation gilt dem Team des Buchholzer Bades, die wieder beim Auf- und Abbau sehr hilfreich waren sowie den 80 Schülerinnen und Schülern des 11 Jahrganges der IGS-Buchholz, die als Volunteers die unterschiedlichen Aufgaben gewissenhaft, mit viel Einsatz und Engagement sehr zuverlässig durchgeführt haben.

Weitere Volunteers kamen von der Spethmann-Stiftung und Teilnehmende des Messmer SocialDays, die bei der Siegerehrung und der Urkundenerstellung helfen konnten. Unterstützung bekamen die Wettkampfrichter und Zeitnehmerinnen auch seitens der DLRG Buchholz und dem Sportverein TSV Buchholz 08.

Besondere Anerkennung gilt dem Organisationsteam der Schule An Boerns Soll für die Planung um Antje Hierer, Ulrike Gleichforsch und Hans-Werner Süß, die für den reibungslosen Ablauf sorgten und sicherstellten, dass im sehr engen 3 Minuten Rhythmus die Wettbewerbe durchgeführt werden konnten und durch weiteres Personal der Schule bei den Wettbewerben unterstützt wurden.

Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung wieder von Special Olympics Niedersachsen begleitet. Jessica Prelle war als Vertretung extra aus Hannover angereist, um vor Ort die Veranstaltung zu begleiten. Erneut hat die Spethmann-Stiftung als Sponsor die Veranstaltung finanziell unterstützt und war auch persönlich bei der Siegerehrung und der Medaillenverleihung beteiligt.

Ohne die Volunteers, die die Veranstaltung begeistert getragen haben, wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. Die Rückmeldungen der Sportlerinnen und Sportler, aber auch der Volunteers war überwältigend und alle wollen bei einem erneuten Schwimmfest wieder dabei sein.

Rückenschwimmen gehörte zu den diversen Disziplinen, die beim 15. Schwimmfest der Schule An Boerns Soll auf dem Programm standen | Foto: Gabi Fehrs
Foto: Gabi Fehrs
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Redakteur:

Armon Böhm aus Winsen

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