Anlage bei Blau-Weiss Buchholz besteht seit einem Jahr
Boulderhalle Buchholz: Die Risikobereitschaft zahlt sich jetzt aus

Bereiten sich auf die Wiedereröffnung vor: (v. li.) Arno Reglitzky, Erik Braasch und Andreas Häse
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  • Bereiten sich auf die Wiedereröffnung vor: (v. li.) Arno Reglitzky, Erik Braasch und Andreas Häse
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os. Buchholz. Mehr als acht Millionen Euro hat der Sportverein Blau-Weiss Buchholz (BW) seit der Einweihung im Jahr 2006 in sein Sportzentrum am Holzweg investiert, u. a. in die integrative Sportanlage (2010) und in den Kletterturm (2012). Nicht alle Neubauten waren intern unumstritten, so wie die Boulderhalle, die jetzt ihr einjähriges Bestehen feiert. "Einige waren der Meinung, dass wir nur die neue Sporthalle brauchen, aber nicht die Boulderanlage", berichtet Arno Reglitzky, Vorsitzender von Blau-Weiss. Letzten Endes setzten sich diejenigen Entscheider durch, die mehr ins Risiko gehen wollten. Mittlerweile sind sich alle einig: Die Entscheidung war goldrichtig, die Boulderanlage hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
Wie berichtet, hat BW rund 1,9 Millionen Euro in den Neubau investiert. Dieser besteht aus einer unterteilbaren Sporthalle, in der z. B. Gesundheitssport, aber auch moderner Tanz stattfinden. Die direkt angrenzende Boulderhalle, in der Sportfreunde auf einer Gesamtfläche von rd. 300 Quadratmetern in bis zu vier Metern Höhe ohne Sicherung klettern können, bildet das Verbindungsstück zum Kletterturm, in dem gesicherte Klettermöglichkeiten in bis zu 17,50 Meter Höhe möglich sind.
"Wir sind eine von nur wenigen Anlagen im norddeutschen Raum, die eine Kombination aus großzügiger Kletter- und Boulderanlage bietet", betont Andreas Häse, Leiter des Kletterzentrums. Man habe im vergangenen Jahr tolle Synergieeffekte erzielt. Die meisten Besucher der Boulderanlage seien Neulinge in dieser Sportart. Durch die überschaubare Aktionshöhe trauten sich vor allem Familien zunächst eher in den Boulderbereich. "Später kommen die Besucher automatisch auch mit dem Seilklettern in Kontakt", berichtet Häse. Der Besuch des benachbarten Kletterturms ist für viele Gäste nur folgerichtig.
Andersherum schätzten auch Kletterfortgeschrittene die Boulderanlage, weil sie dort einfachere Möglichkeiten vorfinden, ihre Technik zu verbessern oder mehr Kraft aufzubauen. "In der Boulderhalle finden sich immer neue Gemeinschaften, die sich gegenseitig motivieren", hat Häse festgestellt. Das gelte gleichermaßen für Anfänger wie für Fortgeschrittene.
Gerade als die Zahlen fast die magische Grenze von 3.000 Besuchern pro Monat überschritten, wurde Blau-Weiss von der Coronakrise ausgebremst. Die Halle ist derzeit wie die gesamte Sportanlage geschlossen, deshalb wird es zum einjährigen Bestehen auch keine Feierstunde geben. Gearbeitet wird im Kletterzentrum trotzdem: Fleißige Helfer sind derzeit dabei, alle Routen im Kletterturm - auch an der Außenwand - und in der Boulderhalle komplett neu zu schrauben. "Wir arbeiten auf Hochtouren daran, unseren Gästen nach Beendigung der Schließung durch die Coronakrise schnell wieder einen großen Kletterspaß zu bieten", betont Arno Reglitzky.
• Alle Informationen zur Kletteranlage finden Sie unter www.kletterzentrum-buchholz.de.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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