BW Buchholz kooperiert mit Etech Sports
HADO: Ab in die virtuelle Realität

Auf gute Zusammenarbeit: (v. li.) Stefan Weihrauch (BW Buchholz), Arndt Bömelburg (Etech Sports), Wilfried Geiger, Arno Reglitzky (beide BW) und Michel Schwedt (Etech Sports) kooperieren beim HADO
  • Auf gute Zusammenarbeit: (v. li.) Stefan Weihrauch (BW Buchholz), Arndt Bömelburg (Etech Sports), Wilfried Geiger, Arno Reglitzky (beide BW) und Michel Schwedt (Etech Sports) kooperieren beim HADO
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os. Buchholz. Buchholz' größter Sportverein Blau-Weiss (BW) Buchholz öffnet sich der virtuellen Realität: Ab dem 11. März wird im Sportzentrum am Holzweg 6 immer mittwochs von 14 bis 19 Uhr der Technosport HADO angeboten. "Wir starten den Testballon und schauen, wie das Angebot angenommen wird", erklärt BW-Vorstandsmitglied Wilfried Geiger. Die Zusammenarbeit mit Arndt Bömelburg und Michel Schwedt von der Firma Etech Sports, die das in Asien sehr beliebte HADO in Deutschland etablieren wollen, gilt zunächst bis Jahresende.
Wie berichtet, ist HADO quasi die moderne, computergestützte Version des guten alten Völkerballs. Anstatt den Gegner mit realen Bällen zu treffen, verwendet man hier elektronische, mithilfe von iPods erzeugte "Bälle". Die Ziele werden über ein Headset projiziert, in das ein iPhone 8 integriert ist. Gespielt wird auf einer sechs mal zehn Meter großen Fläche, jeweils drei Akteure bilden ein Team. Jede Partie dauert 80 Sekunden, in denen man den Gegner möglichst oft treffen möchte, ohne selbst getroffen zu werden. Wenn ein Spieler zum vierten Mal getroffen wird, muss er zwei Sekunden pausieren, ehe er mit vier neuen Leben weitermachen kann. Die Treffer werden von einem zentralen Computer erfasst, sodass am Ende ein Siegerteam feststeht. Über Fernsehbildschirme und Leinwände können auch Zuschauer jede Partie verfolgen.
Für das neue Angebot hat Blau-Weiss in einem Raum im Untergeschoss des BW-Sportzentrums Platz geschaffen. "Uns war es wichtig, dass es sich um einen Sport handelt, bei dem man sich bewegen muss. Schließlich legen wir auf die körperliche Ertüchtigung Wert", betont Wilfried Geiger. Tatsächlich ist HADO ein Sport, bei dem man sich viel bewegen muss. Tut man das nicht, ist man ein einfaches Ziel für den Gegner. "Wir wollen die Sportarten anbieten, die in der Gesellschaft angesagt sind. Jeder Sportverein muss sich ständig weiterentwickeln", erklärt BW-Vorsitzender Arno Reglitzky.
Interessenten können einfach an einem Trainingstag vorbeischauen. Das Angebot ist bis zu den Sommerferien kostenlos, danach wird eine Mitgliedschaft zu moderaten Gebühren fällig. Gut möglich, dass die Interessenten beim Training auf echte WM-Teilnehmer treffen: Das junge Trio, Florian Palsa, Bennett Sieling und Maximilian Bastein, das als Team "Bookwood" im vergangenen Dezember bei der Weltmeisterschaft in Tokio Rang 12 belegte, verfeinert seine Technik künftig ebenfalls im BW-Sportzentrum. Wenn das Angebot auf Gegenliebe bei den Menschen in Buchholz und Umgebung trifft, würden Arndt Bömelburg und Michel Schwedt gerne bereits in diesem Jahr die Deutschen HADO-Meisterschaften in Buchholz ausrichten.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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