Jetzt gibt's eine Schokotorte

Geschafft: Reiner Wieneke kommt nach rund sechseinhalb Stunden Wettkampf ins Ziel
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Triathlet Reiner Wieneke (64) beendet seine Saison mit Platz 13 bei der Senioren-EM

(os). Seinen Saison-Höhepunkt hat Senioren-Triathlet Reiner Wieneke (64) richtig genossen. „Ich bin immer noch total begeistert“, sagt der ehemalige BBS-Lehrer aus Buchholz. Bei der Senioren-EM in Walchsee/Österreich erreichte Wieneke in der Alterklasse 65 Platz 13. Für 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und den abschließenden Halbmarathon-Lauf über 21,1 Kilometer in hügeligem Terrain in Tirol benötigte der Buchholzer 6:27:03 Stunden.
Noch bei Nebelschwaden nahmen die Teilnehmer den Wettbewerb im Walchsee auf. Immer acht Starter wurden aus einem „Käfig“ auf die Schwimmstrecke geschickt. „Das habe ich noch nie mitgemacht“, berichtet Wieneke. Nach rund 38 Minuten im Wasser wechselte er auf die Radstrecke. „Es ging ordentlich hoch und runter. Bergab waren steile Abschnitte dabei, vor denen ich richtig Respekt hatte“, so Wieneke. „Wenn ich im abschließenden Halbmarathon noch etwas schneller gewesen wäre, hätte ich noch einige Plätze gutmachen können.“ Aber auch so war Wieneke hochzufrieden mit seiner Platzierung. „Ich greife im kommenden Jahr wieder an. Vielleicht ist dann ein Top-Ten-Rang drin.“
Auch die anderen Mitglieder der deutschen Senioren-Nationalmannschaft waren zufrieden mit ihren Platzierungen. „Wir wurden vor Ort hervorragend betreut“, berichtet Wieneke.
Mit der EM hat er seine Saison beendet, in der er u.a. zwei Landesmeistertitel in seiner Altersklasse holte. Als Belohnung für die vielen Trainings- und Wettkampfkilometer und die Entbehrungen gönnt sich der durchtrainierte Senior zu seinem 65. Geburtstag in der kommenden Woche erst einmal ein großes Stück Schokotorte und eine Portion Pommes: „Darauf habe ich in meiner Wettkampfzeit bewusst verzichtet, weil die Leistung nach zu viel Zuckergenuss deutlich nachlässt. Jetzt habe ich mir das aber verdient!“

Geschafft: Reiner Wieneke kommt nach rund sechseinhalb Stunden Wettkampf ins Ziel
Auf der hügeligen Strecke in Tirol musste Reiner Wieneke (vorn) auf dem Rad rund 1.200 Höhenmeter überwinden

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