Handball Luchse Buchholz 08-Rosengarten
Luchse fordern Aufstiegsaspiranten lange
- Die Handball Luchse lieferten eine spannende Partie
- Foto: HL Buchholz 08-Rosengarten
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Das WOCHENBLATT hatte es geahnt: "Engagiert ins nächste Heimspiel" lautete die Titelzeile. Und so haben es die Spielerinnen Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten auch angehen lassen.
Sie haben im Nachholspiel des 14. Spieltags der 2. Alsco Bundesliga Frauen dem Aufstiegsaspiranten Füchse Berlin lange Paroli geboten. Vor 425 Zuschauern in der Nordheidehalle musste sich das Team von Trainer Dubravko Prelcec am Ende mit 25:28 (11:12) geschlagen geben.
Die Luchse starteten zunächst nervös in die Partie und hatten große Schwierigkeiten, gegen das kompakte Abwehrbollwerk der Berlinerinnen Lösungen zu finden. Aus dem Positionsspiel heraus kam Buchholz-Rosengarten zunächst kaum zu klaren Abschlüssen, sodass die Gäste früh mit 2:0 in Führung gingen.
Gastgeber-Team stabilisierte sich
Mit zunehmender Spielzeit stabilisierten sich die Gastgeberinnen jedoch. Eine sehr konzentrierte Abwehrarbeit und eine erneut stark aufgelegte Torhüterin Anja Rossignoli, die insgesamt 13 Paraden zeigte, brachten die Luchse besser ins Spiel. Gleichzeitig nahm auch das Tempospiel Fahrt auf – getragen von einer lautstarken Kulisse in der Nordheidehalle.
Lotta Christiansen setzte Akzente
Vor allem Lotta Christiansen setzte in dieser Phase Akzente. Die Rückraumspielerin erzielte wichtige Treffer und bereitete unter anderem einen Treffer von Finja Harms mit einem präzisen Bodenpass vor. Nach Toren von Franziska Fischer, Stine Petersen und Christiansen drehten die Luchse die Partie und lagen zwischenzeitlich mit 8:5 und später 9:5 in Führung.
Das Spiel drehte sich
Berlin reagierte jedoch und brachte mit der ehemaligen Luchse-Torhüterin Danique Trooster zusätzliche Stabilität ins Spiel. Die Gäste arbeiteten sich Tor um Tor heran und glichen durch Alissa Katarina Werle aus. Kurz vor der Pause drehte Berlin die Partie endgültig und ging nach Treffern von Werle und Anais Gouveia mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeit.
Ein Duell auf Augenhöhe
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Lene Marie Forsbach erzielte in der 33. Minute den Ausgleich zum 12:12. Nach Treffern von Finja Harms und Tine Hinz gingen die Luchse in der 36. Minute erneut mit 14:13 in Führung.
Berlin übernahm wieder die Führung
Eine Zeitstrafe gegen Forsbach nutzten die Gäste jedoch konsequent: Werle glich per Siebenmeter aus, wenig später übernahm Berlin wieder die Führung. In der Folge verloren die Luchse kurzzeitig den Rhythmus. Trotz einer Auszeit von Trainer Prelcec setzte sich der Favorit etwas ab.
Zeitstrafen konsequent ausgenutzt
Als Tine Hinz ebenfalls eine Zeitstrafe hinnehmen musste, nutzten die Berlinerinnen die Überzahlphase effektiv und bauten ihren Vorsprung erstmals deutlicher aus. Über 18:15 setzte sich Berlin auf 20:16 ab. Zwar kämpften sich die Luchse durch Treffer von Nantke Ackmann, Lene Forsbach und Marla Mathwig noch einmal heran, doch näher als auf drei Tore kam Buchholz-Rosengarten nicht mehr heran.
Erfahrung ausgespielt
In der Schlussphase blieb die Partie zwar temporeich und intensiv, doch die Füchse spielten ihre Erfahrung aus und brachten den Auswärtssieg letztlich verdient ins Ziel.
Ein engagiertes Spiel gezeigt
„Meine Mannschaft hat ein sehr engagiertes Spiel gezeigt und sich über die gesamte Spielzeit nicht aufgegeben. Gegen einen starken Gegner haben wir lange auf Augenhöhe gespielt. Am Ende entscheiden in solchen Spielen Kleinigkeiten“, erklärte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec nach der Partie.
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