TSV Buchholz 08 - Oberliga Hamburg
Mit Interimstrainern den Negativ-Lauf stoppen
- Marco Spangenberg übernahm die Buchholzer Oberliga-Fußballer erst im Sommer. Jetzt trennte man sich nach zwölf Liga-Spielen
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Buchholz. Wenn die Fußballer des TSV Buchholz 08 am Sonntag in der Gamesright Oberliga Hamburg zum nächsten Heimspiel antritt, wird Marco Spangenberg, der das Team im Sommer übernahm, nicht mehr der Coach auf der Bank der Nordheidjer sein. Zu Gast ist dann das Hamburger Team HT 16.
„Der TSV Buchholz 08 und Cheftrainer Marco Spangenberg haben sich im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Ausschlaggebend waren die sportliche Entwicklung und die Ergebnisse der vergangenen Wochen, die nicht den Erwartungen von Verein und Trainer entsprachen“, hieß es in einer Presseerklärung in der vergangenen Woche. Am Montag wurde dem Team die Entscheidung mitgeteilt. „Die sportliche Verantwortung übernehmen bis auf Weiteres die Co-Trainer Torben Bellmann und Christoph Behrens.“ Der Verein wird zu gegebener Zeit über die Nachfolge auf der Cheftrainerposition informieren. „Marco hat in seiner Zeit bei uns mit vollem Einsatz und mit großer Hingabe agiert. Der Verein dankt ihm für seinen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.“ Manager Julian Kühn bedauerte, dass sich die Wege trennen. Es sei kein Schritt aus den Emotionen heraus. „Marco und ich haben uns einvernehmlich zu diesem Schritt entschieden. Es war nun einfach ein Zeitpunkt, an dem Klarheit einkehren musste.“ Er stellte klar, dass der jetzt Ex-Coach auf der Otto-Koch-Kampfbahn immer mit offenen Armen begrüßt wird.
Nach einem gelungenen Saisonstart und Tabellenplatz Vier, folgten zuletzt in der Liga vier Niederlagen in Folge, mit 25 Gegentoren. Am vergangenen Wochenende gab es beim Niendorfer TSV nach 3:0, 4:2 und 5:3-Führung am Ende eine deftige 5:9-Niederlage. Der TSV steht jetzt mit 15 Punkten auf Tabellenplatz Zwölf.
Am Sonntag, ab 14 Uhr, soll in der Otto-Koch-Kampfbahn die Wende gegen den HT 16 geschafft werden. „Wir wissen, dass es eine fußballerisch starke Mannschaft ist“, sagt Übergangstrainer Christoph Behrens. Er rechnet mit einem tiefen, eventuell regennassen Platz auf dem Kampf gefragt ist. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt. Wir wollen es dem HT 16 so schwer wie möglich machen.“ Es scheint so einfach: „Vorn schießen wir meistens Tore, aber wir müssen hinten die Tür zu bekommen.“ Das Team hat in zwölf Spielen 40 Gegentore in zwölf Spielen kassiert.
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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