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Neubaugebiet in Dibbersen?

So sieht der erste Entwurf für das neue Wohngebiet in Dibbersen aus (Foto: Evers & Küssner)

CDU stellt Antrag für 2,8-Hektar-Areal an der Dangersener Straße / Umsetzung durch die Volksbank

os. Dibbersen. Um der anhaltenden Nachfrage nach neuem Wohnraum in Buchholz nachzukommen, soll in Dibbersen ein Neubaugebiet für ca. 35 bis 45 Wohneinheiten entstehen. Das hat die CDU-Fraktion beantragt. Über die Pläne wird erstmals im Dibberser Ortsrat am Mittwoch, 17. Oktober, ab 19 Uhr im Gasthaus Frommann (Harburger Str. 8) diskutiert.
Entwickelt werden soll ein rund 2,8 Hektar großes Areal an der Dangersener Straße/Ecke Sonnenkamp, die im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als potenzielle Fläche für eine Neubaugebiet identifiziert wurde.
Die Buchholzer CDU beantragt, dass aufgrund der besonderen Lage und der zu erwartenden großen Nachfrage bei der Realisierung des Gebietes Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Durchlässigkeit besonders berücksichtigt werden. U.a. sollen fortschrittliche energetische und "mobilitätsspezifische Konzepte" umgesetzt werden. Landschaftsplanerisch sollen u.a. Hecken statt Zäune vorgesehen sowie die Begrünung insekten- und bienenfreundlich angelegt werden. Bei der Auslegung solle auf die Erhaltung einer Sichtachse aus der angrenzenden Straße "Am Habenberg" geachtet werden, so der Antragsteller.
Das Neubaugebiet soll von der Volksbank Lüneburger Heide umgesetzt werden. Man führe bereits seit einem Jahr Vorgespräche und habe auch schon bei Lokalpolitikern vorgesprochen, erklärt Rolf Scheibel von der Volksbank. Laut ersten Planungen sind in dem Bebauungsplan-Gebiet, das den Namen "Sonnenberg" erhalten soll, vor allem Einfamilien- und einige Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Im Zuge der Bauarbeiten wolle man auch die Straße Sonnenkamp ausbauen, erklärte Scheibel. In Kooperation mit den Buchholzer Stadtwerken wolle man ein Programm auflegen, dass die Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage auf ihren Dächern installieren können. Damit könne nicht nur die Energieversorgung für das Haus gesichert werden, man könne auch Strom für Elektrofahrzeuge generieren. "Wir denken mit und wollen in Dibbersen ein modernes Nachhaltigkeitskonzept umsetzen", betont Rolf Scheibel.