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Mutmaßlicher Kinderschänder aus Stade gab Anweisungen zum Missbrauch

tk. Stade. Ein Mann aus Stade sitzt wegen Anstiftung zum schweren sexuellen Kindesmissbrauch in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Kinderschänder flog auf, weil er Teil der Gruppe war, die seit zehn Jahren Kinder im Kreis Lippe auf einem Campingplatz in Lüdge missbraucht haben soll. Die Opfer sind nach Angaben der Ermittler zwischen 4 und 13 Jahren alt. Es geht bislang um mehr als 1.000 Einzeltaten.

Das ist bisher bekannt: Der Haupttäter Andreas V. (56) und ein weiterer Verdächtiger (33) sollen die Kinder missbraucht haben. Der Stader geriet ins Visier der Ermittler, weil er über das Darknet Kontakt zu V. hatte. Laut Oberstaatsanwalt Ralf Vetter von der Staatsanwaltschaft Detmold hat der Verdächtige bei einigen Taten - mutmaßlich übers Netz - zugeschaut und den Männern Anweisungen gegeben, was sie mit den Kindern machen sollen. Bei einer Hausdurchsuchung in Stade wurde zudem kinderpornografisches Material gefunden. Der Mann soll ein Teilgeständnis abgelegt haben.

Die Polizei geht davon aus, dass die Zahl der Opfer noch steigen wird. Insgesamt seien 13.000 Dateien mit kinderpornografischem Material bei den drei Männern, die alle in U-Haft sitzen, gefunden worden.