Abrissarbeiten im Heidebad haben begonnen

Die Startblöcke wurden schon vom Boden gelöst: Stadtwerke-Prokurist Daniel Berheide (v.li.) mit Stadtwerke-Chef Stefan Babis und Bäderbetriebsleiterin Sonja Koch
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ab. Buxtehude. Die Nostalgie macht auch vor Mitarbeitern der Buxtehuder Stadtwerke nicht Halt: "Ich habe hier als Kind Schwimmen gelernt", sagt Stadtwerke-Chef Stefan Babis wehmütig bei einem Pressetermin im Heidebad. Dort laufen seit Ende September die Abrissarbeiten - das Schwimmbad wird mit einem Jahr Verzögerung saniert.

Doch wer sich umsieht, merkt auch: Das Bad ist in die Jahre gekommen und eine Sanierung dringend notwendig. Neueröffnung soll im Mai 2021 sein. Eigentlich sollte die Maßnahme schon im Jahr 2018 in Angriff genommen werden. Obwohl erste Planungen bereits liefen, entschieden sich die Stadtwerke dagegen. Unter anderem, weil es aufgrund des Baubooms schwierig geworden war, rechtzeitig die nötigen Firmen zu engagieren. Über die Verzögerung freuten sich vor allem die Badegäste, 77.000 besuchten im Sommer 2019 das Heidebad. 

"Jetzt gibt es kein Zurück mehr", stellen Stefan Babis und Stadtwerke-Prokurist Daniel Berheide fest. Nach langen Überlegungen sei die Entscheidung zur Sanierung gefallen, sagt Babis: "Buxtehude ist eine Sportstadt, da muss es ein ordentliches Freibad geben. Wir wollen ein Bad für die nächsten 40 Jahre bauen." Nun wurden die ersten Rohre zerlegt und aus dem Technikraum transportiert. Neue und zeitgemäße Technik soll dort installiert werden. Das Investitionsvolumen hat sich im vergangenen Jahr um eine Million auf 6 Millionen Euro erhöht. Und das nicht zuletzt, weil es Einwände gegen die ersten Pläne gab. 

Der jüngste Entwurf zeigt, dass die Stadtwerke-Mitarbeiter sich noch einmal intensiv mit den Wünschen der Schwimmbadbesucher und Vereine auseinandergesetzt haben. So wird beispielsweise die Wassertiefe von zwei Metern erhalten bleiben. Sechs Bahnen sind für den 16 Meter breiten und 50 Meter langen Schwimmerbereich vorgesehen, der durch zwei Stege vom Nichtschwimmerbereich getrennt wird. Das erhöhe zum einen die Sicherheit, erklärt Babis. Denn mit der offenen Abtrennung der beiden Bereiche sei man nicht sehr zufrieden gewesen. Zum anderen können Trainingsanweisungen beim Wassersport gezielt von den Stegen aus gegeben werden, die Begehung ist aber nur Trainern und Personal vorbehalten.

Das Betonfundament des Schwimmbeckens bleibt erhalten, das neue Edelstahlbecken wird dort eingesetzt. "Wir bleiben in den alten Dimensionen, hoffen aber, dass es mit der neuen Technik günstiger wird", so der Stadtwerke-Chef.

Das Vorhaben setzen die Stadtwerke mit dem Planungsbüro balneatechnik aus Wiesbaden und dem Generalunternehmer Zeller Bäderbau aus Heidenheim um. Das Team hatte auch das Schwimmbad in Horneburg umgebaut und war dabei im Kostenrahmen geblieben. "Das nehmen wir uns als Vorbild", sagt Babis und hofft, dass auch in Buxtehude das vorgesehene Investitionsvolumen nicht überstiegen wird.

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