Das wird in Buxtehude ein Stau-Sommer

Das wird bis August ein normales Bild nicht nur zur Hauptverkehrszeit sein: Stau in Buxtehude Foto: tk
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Sanierung der Harburger Straße hat begonnen

tk. Buxtehude. Seit Montagmorgen um 9 Uhr ist Geduld die höchste Tugend, die Autofahrer in Buxtehude mitbringen müssen: Die Sanierung der Harburger Straße (K40) vom Heidestieg bis zu B73 hat begonnen. Die Arbeiten, deren Beginn schon drei Mal verschoben worden sind, sollen bis Ende August dauern. Die Folgen waren schon am ersten Tag spürbar: Staus und Verkehrschaos zur Hauptverkehrszeit.

Die ersten Leittragenden waren die Anwohner der Tempo-30-Straße Heidestieg. Viele Verkehrsteilnehmer, darunter auch die Fahrer schwerer Brummis, versuchten, ob es nicht doch noch ein Durchkommen auf der K40 bis zu Bundesstraße gibt. Der Heidestieg wurde plötzlich zur Hauptverkehrsader.

Was in Folge der Baustelle zu Staus in der gesamten Stadt führt, ist die Umleitungsstrecke. An der Kreuzung Lüneburger Schanze/Moisburger Straße wurde die Vorfahrt geändert. Der Verkehr aus dem Gewerbegebiet, der über den Alten Postweg und die Lüneburger Schanze kommt, hat Vorfahrt. Die Folge sind Rückstaus auf der Moisburger Straße. Zudem ist das Gewerbegebiet von der B73 kommend auch nur über diesen Knotenpunkt erreichbar.
Am Abend gab es dort chaotische Zustände: Wer auf der Moisburger Straße stadtauswärts den Vorfahrts-Verkehr durchließ, wurde von hinten angehupt. Wer sich auf der Lüneburger Schanze nicht einfach die Vorfahrt nahm, wurde ebenfalls lautstark angehupt. Vor allem Lkw-Fahrer spielten dabei eine eher unrühmliche Rolle. Wenn diese Kreuzung nicht durch Ampeln geregelt wird, wird das der neue Unfall-Schwerpunkt.

Bereits die halbseitige Sperrung der B73-Brücke vor zwei Wochen führte dazu, dass sich der Verkehr Ausweichstrecken durch die Stadt suchte. Mit der Folge, dass der übliche "Spangen-Stau" um ein Vielfaches länger war. Das wird bis August ein Dauerärgernis in Buxtehude sein. Auch alle umliegenden Straßen wie Ellerbruch und Schanzenstraße, die Richtung B73, Moisburger Straße bzw. Alter Poxtweg führen, sind extrem belastet.

Und die Anlieger der Rübker Straße können sich schon einmal daran gewöhnen, wie es wäre, wenn der Zubringerverkehr der A26 vor ihrer Haustür verläuft. Denn wer Richtung Neu Wulmstorf fährt, wird die kaputte Buckelpiste gen Rübke nutzen. Welche Schleichwege zudem genutzt werden, bleibt abzuwarten. Es wird auf jeden Fall ein Stausommer.

Autor:

Tom Kreib

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