"Diese Taten sind Mord an der Seele"
Lesermeinungen zum Thema Kindesmissbrauch

Das Thema sexueller Missbrauch, besonders von Kindern, berührt viele Leserinnen und Leser. 
Viele fordern härtere Strafen für die Täter
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  • Das Thema sexueller Missbrauch, besonders von Kindern, berührt viele Leserinnen und Leser.
    Viele fordern härtere Strafen für die Täter
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Nach WOCHENBLATT-Aufruf: Viele Reaktionen haben die Redaktion erreicht / Auch Betroffene berichten tk. Buxtehude. Der Leseraufruf zu einem Artikel über einen zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Sexualstraftäter, der seine Enkelin und zwei Nichten missbraucht hatte, hat eine sehr große Resonanz gefunden. Das WOCHENBLATT hatte unter anderem die Frage gestellt, ob das Leid der Betroffenen von sexuellen Übergriffen viel stärker in Betracht gezogen werden müsse. Eine weitere Frage: Muss die Prävention noch stärker ausgebaut werden?

Einen Artikel dazu über die Beratungsstelle Lichtblick lesen Sie hier

Nicht alles, was die Redaktion dazu an Meinungsäußerungen erreicht hat, geben wir wieder. Aufrufe zur Selbstjustiz veröffentlichen wir nicht. Auch Frauen, die selbst Betroffene von Missbrauch sind, berichten - natürlich ohne dass wir den Namen nennen - über Opferschutz, Prävention und die Frage nach härteren Strafen.

Das ist nicht in
Worte zu fassen

• WOCHENBLATT-Leser(in( C. Krause schreibt: "Diese Taten sind Mord an der Seele, und eine Wiederbelebung bzw. Aufarbeitung kostet das ganze Leben, wenn es überhaupt gelingt.  Was Opfer sprachlos macht, ist Scham, dazu kommen irrationale Gefühle einer Selbst-Schuld, weil man es nicht verhindern konnte. Auch aus einem Schockmoment heraus. Wenn der Freund plötzlich zum Feind wird, geht schon mal einiges im Inneren durcheinander.  Und dann erzählt sich ein Opfer selbst das Märchen, dass es nicht so schlimm war. Warum - weil es unerträglich und kaum in Worte zu fassen ist. Welches Opfer will sich der  allgemein bekannten Rechtfertigung aussetzen, der Überheblichkeit, der emotionalen Kälte, dem Unverständnis derer, von denen man sich Hilfe verspricht?  Ich glaube, viele Menschen haben die Ungeheuerlichkeit, das Verletzungsausmaß sexuellen Missbrauchs erfasst. Aber nicht das Gesetz, dessen Verfasser, Vertreter und Handlanger."

• Martin Weber, der unter anderem Selbstbehauptungskurse für Kinder bei Blau-Weiss Buchholz anbietet, hat eine dezidierte Meinung: "Ich bin immer wieder entsetzt, wütend und oft sprachlos, wie das Strafrecht mit dem Thema Kindesmissbrauch und auch generell mit sexuellen Übergriffen umgeht. In der Beobachtung, die ich immer wieder mache, wird mehr der Täter geschützt, als sich empathisch mit dem Opfer und den Angehörigen zu beschäftigen. Ich bin kein Jurist, aber wer sich an einem Kind vergeht, begeht aus meiner persönlichen Sicht 'Mord an einer Kinder-Seele'. 

Härtere Strafen?  Ein klares Ja aus meiner Sicht. Die meisten Strafen sind derzeit eine glatte Ohrfeige ins Gesicht der Opfer und der Familien. Oft wird die Tat kleingeredet. 'Schwierige Kindheit', 'Psychisch labil', 'Der Trieb ist ein Krankheitsbild', 'ist der Täter denn schuldfähig?'. Auch ein klares Ja zu weitreichender Präventionsarbeit? Die meisten dieser Straftaten kommen im familiären Umfeld vor. So gruselig das klingt, aber es ist leider so und die Dunkelziffer ist hoch!  Hier muss eine Sensibilität erzeugt werden, aber mit einem großen ausgewogenen Blick. Genau hinsehen, aber nicht hinter allen Dingen eine Gefahr sehen, denn sonst sieht man nur noch potenzielle Straftäter an allen Ecken. Hinzu kommt: Eine psychologische Betreuung der Opfer und der Angehörigen ist ein absolutes Muss und ein härteres Strafmaß für den Täter würde schon einen gewissen Teil beim Seelenheil bewirken und deutlich machen, dass diese Tat keine Lappalie ist, sondern zu den schwersten Verbrechen gehört."

"Wie es den Opfern geht,
interessiert keinen"

• Marion Best meint:  "In Deutschland werden leider eher die Belange der Täter als die der Opfer geschützt, erkennbar an den milden Urteilen, für die mir jedes Verständnis fehlt. Wie es den Opfern geht, kümmert leider niemand. Kinder müssen vor allem lernen. Ich sehe keine andere Möglichkeit, als mit der vollen Härte des Gesetzes gegen Sexualstraftäter vorzugehen. Es handelt sich hier keineswegs um sogenannte Kavaliersdelikte."

• Manfred Westphal aus Buxtehude fordert: "Opfervermeidung und Opferschutz steht vor Täterschutz. Psychologische und therapeutische Aussagen oder Gutachten über den Täter strenger auslegen.  Konsequente Auflagen für einschlägig Vorbestrafte, inkl. Betreuung und Behandlung. Die bestehenden Gesetze und möglichen Strafrahmen voll ausreizen. Bei Urteilen deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft müssen diese die weiteren Rechtswege, wie Revision, Beschwerde, Berufung usw. zwingend beschreiten.  Wo notwendig, entsprechende Änderung von Gesetzen und Verordnungen, z.B. Sicherheitsverwahrung erleichtern. Kinder- und jugendgerechte Präventionsarbeit/Aufklärung in Kindergärten, Schulen, Vereinen stärken. Missbrauch muss stets klar als verwerflich und durch nichts entschuldbar benannt werden." 

• Reinhard Bautsch: "Die in Ihren Artikeln angesprochenen Urteile sind ein Schlag ins Gesicht der Opfer.  Jahre- bis jahrzehntelang leiden die Kinder durch die perfiden Taten der Kinderschänder. Jahrelange Traumata, Konzentrations- und Schlafstörungen, Vertrauensverluste und physische Schäden der kindlichen Opfer sind der Richterin wohl noch nie zu Ohren gekommen. Der Sexual-Therapeut meint, dass der Kinderschänder lange keine pädophilen Impulse gezeigt hat. Zwischen der ersten Tat und der zweiten Tat liegen sieben Jahre. Die Therapie begann vor erst 20 Monaten, wie will er je wissen, dass der Täter nicht erneut zuschlägt?  Ich wünsche mir, nein, ich fordere Urteile, welche sich an den Taten und der Schuldangemessenheit orientieren. Die therapeutischen Angebote für die Opfer müssen ausgebaut werden und den Opfern falls erforderlich über Jahre zustehen."

Sich helfen lassen,
bevor etwas passiert

• Annika Hamann sagt dazu: "Ich persönlich wünsche mir für Kinder den höchsten Schutz. Dieses sensible, aber oft totgeschwiegene Thema müsste offener behandelt werden, damit es weniger dunkle Ecken zum Verstecken gibt. Kinderärzte sollten dieses mit überwachen und schneller prüfen oder melden. Diesbezüglich muss schneller gehandelt werden. Einer kleinen Seele darf so etwas Grauenvolles nicht passieren. Wer diese Neigung hat, gehört eingesperrt. Eine Hilfeadresse für die, die diese Neigung verspüren, sollte auch gegeben sein, in der Hoffnung dass Menschen, bevor etwas passiert, sich helfen lassen können (wenn dies überhaupt möglich ist)."

• Rüdiger Störtebecker aus Borstel: "Es ist schwer, hier eine Lösung zu finden, und es gibt sicher kein Patentrezept. Aber jedes geschändete Kind ist eins zu viel. Zumal der Großteil der Täter aus der eigenen Familie kommt. 

Da die Täter in meinen Augen Menschen sind, die sich selbst nicht steuern können, sind Strafen wie begrenzt einsperren nutzlos. Da viele Übergriffe in der Familie stattfinden, wird sicher ein Großteil aus Scham nicht zur Anzeige gebracht. Auch die beschriebenen Urteile, die oft zur Bewährung ausgesetzt werden, sind eine Schande."

• Sally Wandrey erklärt: "Ich finde es immer wieder erschreckend, dass die Strafen für Sexualtäter so milde ausfallen. Alle Kinder sollten unter mehr Schutz stehen.  Eine härtere Strafe würde zeigen, dass so ein Verhalten gesellschaftlich inakzeptabel ist. Die Konsequenzen für Kinder, die missbraucht werden, sind psychologisch gesehen fürchterlich. Das hat häufig langfristige Folgen und es kann sehr schwer sein, die Wunden zu heilen. Davon kann auch die Gesellschaft getroffen sein. Zum Bespiel kann es sein, dass es sehr schwer ist, Vertrauen zu fassen. Wo kommen wir als Gesellschaft dann hin, wenn das Vertrauen fehlt?  Ich wünsche mir mehr Schutz für Kinder in der Gesellschaft und in der Familie. Denn Kinder sind unsere Zukunft und wir Erwachsene müssen unsere Verantwortung diesbezüglich viel ernster nehmen."
• Betty Grossmann sagt: "Bei diesem Thema kann ich nur an die Decke gehen, denn hier wird der Täter beschützt und die Opfer werden nie wieder ein normales Leben führen! Pornos gehören für mich genauso unter Strafe gestellt. Das ist einfach nur abartig, und wir sind schon abartig geworden, dass eine Beziehung nur über Sex-Kult läuft. Je jünger die Frau, desto besser. Achtung, Respekt, Verantwortung, Liebe und Nächstenliebe sind zu Fremdwörtern in Deutschland geworden."

• Renate Röttmer: "Schon immer bin ich wütend darüber, dass Kinderschänder so sanft behandelt werden. Es kommt mir vor, als wäre es ein Kavaliersdelikt! Die Kinder leiden ein Leben lang darunter! Ich bin sehr für härtere Bestrafung. Man kann auch nicht glauben, dass die Täter damit aufhören, auch, wenn sie es versprechen."

Eine WOCHENBLATT-Leserin hat als Betroffene sehr ausführlich ihre Sicht dargestellt. Diese Mail veröffentlichen wir ungekürzt und im Wortlau
t: "Ich habe Ihren Artikel im Wochenblatt gelesen und möchte mich anonym als Betroffene von sexuellem Missbrauch zu Wort melden. Ich bin weiblich und heute 32 Jahre alt. Inzwischen habe ich eine Familie und zwei kleine Kinder. Im Alter von gerade 13 Jahren wurde ich sexuell missbraucht. Es gab einige Tage vorher und nachher auch Vorfälle, die um 'anfassen' und 'aufdrängen' gingen. Die Haupttat ereignete sich jedoch in der besagten Nacht. Ich war zu Besuch bei jemandem aus der Verwandtschaft und daher ohne meine Eltern dem Täter ungefähr eine Woche 'ausgeliefert'. Den Täter habe ich angezeigt. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung und er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

"Ich musste immer
wieder aussagen"

Ihre Frage ging darum, ob man härtere Strafen befürwortet oder eher den präventiven Ansatz verfolgt. Ich denke, dass unsere Justiz über weitreichende Mittel verfügt, Täter zu bestrafen. Leider werden diese oft nicht in vollem Maße ausgenutzt. Wenn man sich jedoch darauf konzentriert, die Strafen zu erhöhen, dann kann ich diese Forderung nachvollziehen, allerdings lenken sie wieder und wieder die Aufmerksamkeit auf den Täter und damit weg vom Opfer. Ich musste damals als 13-jähriges Mädchen wieder und wieder und wieder eine Aussage bei der Polizei machen. Immer wieder musste ich vor Fremden und vor meiner Mutter über sexuelle Handlungen, die mit mir vollzogen worden waren, sprechen. Ich fand das, was dieser Mann mit mir gemacht hat, schlimm. Die Zeit danach war für mich jedoch ebenfalls schlimm, denn immer wieder darüber zu sprechen war einfach hochgradig beschämend für mich.

Ich hatte Glück, dass der Täter verurteilt wurde und mir geglaubt wurde. Dennoch ändert es ganz und gar nichts daran, was mir passiert ist. Nun also zur Frage was sinnvoller wäre. Prävention oder Abschreckung:  Die Quote von fallengelassenen Verfahren zu diesem Thema ist hoch. Viele Täter werden nicht verurteilt und viele werden erst gar nicht angezeigt. Wenn es also selten zu Verurteilungen kommt, bringen auch hohe Strafen nichts. Ich glaube ebenfalls nicht, dass Strafen einen Täter abschrecken, denn er handelt in diesem Moment impulsiv und weniger überlegt. Ein Täter denkt während seiner Tat nicht darüber nach: 'Oh, die haben die Strafe jetzt von drei auf fünf Jahre erhöht. Dann lasse ich das lieber mal.' Meiner Erfahrung nach will er das in diesem Moment tun, also macht er es - ohne weiter in die Zukunft zu denken.
Mir hätte geholfen, wenn es erst gar nicht passiert wäre. Mir hätte ebenfalls geholfen, wenn der Opferschutz auch in Bezug auf Vernehmungen und während des laufenden Verfahrens größer geschrieben worden wäre. Zugegeben: Mein Fall ist 20 Jahre her. Da hat sich in der Vergangenheit einiges getan. Dennoch: Es braucht gute Präventionskonzepte.

Eltern müssen
sensibilisiert sein

Ich spreche dabei nicht nur von Prävention in pädagogischen Kontext. Vor allem Eltern sollten sensibilisiert werden. Es darf keine generellen Verdächtigungen geben von Männern (oder auch Frauen), die besonders kinderlieb sind oder sich zu Kindern hingezogen fühlen. Gleichzeitig haben eben nicht alle netten Menschen auch gute Absichten. Ich verurteile meine Eltern nicht, dass es passiert ist. Wie konnten sie wissen, warum dieser Mann unbedingt wollte, dass ich einen Teil der Ferien bei ihm verbringe? Ich wünsche mir nur, dass man präventiv mehr hinschaut, Eltern schult und sensibilisiert und in pädagogischen Kontexten die Ermöglichungsbedingungen für Sexualtäter kritisch beleuchtet."

• Klare Worte auch von einer anderen betroffenen Leserin: "Mir wurde übel, als ich den Artikel las und auch jetzt bin ich noch aufgebracht, da ich selbst ein Opfer bin und andere Opfer kenne. Das ganze Leben lang verfolgt einen dieses Erlebnis, keine Therapie kann einem von dem Erlebten befreien. Das Urteil, das in diesem Fall gefällt wurde, ist einfach ungeheuerlich. Die Dunkelziffer ist hoch, werden die Kinder doch eingeschüchtert, damit sie schweigen." "Ich hatte Glück, dass der Täter verurteilt wurde"

Das Thema sexueller Missbrauch, besonders von Kindern, berührt viele Leserinnen und Leser. 
Viele fordern härtere Strafen für die Täter
Mit diesem provozierenden Aufdruck auf ihrem T-Shirt 
verfolgte die Großmutter der Jugendlichen den Prozess 
in Buxtehude. Das empfanden einige Leser als skandalös
Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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