Musik jenseits des Mainstream
Massimo Pelliccia: Ein Songwriter aus Buxtehude

Massimo Pelliccia bei einem der Sofakonzerte im Buxtehuder Deck 2
  • Massimo Pelliccia bei einem der Sofakonzerte im Buxtehuder Deck 2
  • Foto: Hubert Glomm
  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. Er zählt Johann Sebastian Bach zu seinen musikalischen Vorbildern. Auf seinem Facebook-Account zeigt der Musiker seinen Fans, wie er ein knackiges Gitarrenriff im heimischen Tonstudio einspielt. "Das soll wie eine miauende Katze klingen", sagt er dabei. Und die aktuellen Lieder des Singer-Songwriters sind fließende, ruhige Stücke. Eine einfache Schublade passt also bestimmt nicht, wenn man mit Massimo Pelliccia und seiner Musik zu tun hat. Am besten würde noch die Beschreibung jenseits vom Mainstream zutreffen. Am Freitag hat er seinen neuen Song "Grey Day" veröffentlicht.

Zwar geboren in Neapel, doch aufgewachsen in Winsen und jetzt in Buxtehude zu Hause, ist Pelliccia ein Nordlicht. Musik, sagt er, sei ihm schon genetisch mitgegeben worden. Sein Opa war in Neapel Kapellmeister. "Ich habe sehr gut klassische Gitarre gespielt", erzählt Massimo Pelliccia, der als Jugendlicher zuerst Schlagzeug gelernt hat. Der theoretisch logische Schritt: ein Musikstudium. Das hat er bleiben lassen und Grafikdesign studiert. "Aber die Musik in meinem Herzen hat nie aufgehört zu klingen", sagt Massimo Pelliccia heute. Und der Künstler will das machen, was er liebt: Musik. "Leider kam Corona dazwischen." Livekonzerte gab es nicht mehr. Der Plan für 2021: So viele Auftritte in der Region wie möglich. "Ich suche dafür noch Locations", sagt der Musiker.

Wer auf Massimo Pellicias Homepage oder seinen Social-Media-Kanälen reinschaut bzw. -hört, erlebt einen Musiker, der mit der E-Gitarre genauso wie mit der Konzertgitarre umgeht: musikalisch und souverän. Der Sound ist vielschichtig. Vielleicht hat das auch mit den musikalischen Vorbildern jenseits von Bach und seiner Kunst der Fuge zu tun: Pelliccia nennt unter anderem Pink Floyd und Led Zeppelin.
Der Künstler spielt für seine Aufnahmen alles selbst ein. Wozu neben Percussion auch E-Bass und Orgel gehören und der mehrstimmige Gesang kommt ebenfalls nur aus einer Kehle. Dass er zurzeit eher stillere Songs schreibe, habe damit zu tun, wie sich das Leben momentan für ihn anfühle. "Ruhiges Leben, ein ruhiger Stil." Das sei eine Phase, sagt der Singer-Songwriter. Demnächst könne es auch wieder rockiger werden.

Wer jetzt neugierig geworden ist und Lust auf "Grey Day" hat: Der neue Song ist auf  Apple Music, Spotify, Amazon Music erhältlich. Wer mehr über Massimo Pelliccia erfahren will klickt hier

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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