Buxtehude: Über die Umgestaltung des Petri Platzes jetzt nachdenken

Die Kirche wird zur Zeit von der kleinen Mauer zum Petri-Paltz hin begrenzt
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tk. Buxtehude. Als vor gut zwei Jahren der ehemalige Vorsitzende des Altstadtvereins, Peter Schmidt, eine improvisierte Skizze eines neugestalteten Petri-Platzes ohne das Mäuerchen vor der Kirche präsentierte, war der Aufschrei groß. "So nicht!", urteilte so mancher Buxtehuder, darunter viele Mitglieder der St. Petri-Gemeinde.Die Diskussion über eine Neugestaltung von Buxtehudes größter innerstädtischer Freifläche könnte im neuen Jahr wieder Fahrt aufnehmen. Nach Ansicht der Stadtverwaltung spricht vieles dafür, jetzt darüber nachzudenken.
Im Ausschuss für Stadtentwicklung erklärte der Erste Stadtrat Michael Nyveld kürzlich, welche innerstädtischen Projekte anstehen. Darunter fallen etwa die Bahnhofstraße, Verkehrslenkung in der Altstadt und eben der Petri-Platz. Für erste Planungen könnte die Politik Mittel im Etat für 2017 bereitstellen.

Jetzt über den Petri-Platz nachzudenken sei sinnvoll, weil die Erweiterung des Buxtehude Museums samt Öffnung hin zum Petri-Platz beginne, erklärte Nyveld auf WOCHENBLATT-Nachfrage.

"Es gibt aber noch keine konkreten Pläne", betont er. Man wolle alle Beteiligten, darunter auch die Petri-Gemeinde, andere Grundeigentümer und die Marktbeschicker, an einen Tisch holen. Als zweiter Schritt - vorausgesetzt die Politik stellt Mittel zur Verfügung - könnte es einen Ideenwettbewerb von Planungsbüros geben.

Wenn es erste konkrete Ideen gibt, dann hätten alle Beteiligten etwas Handfestes, über das sie diskutieren könnten, so Nyveld. "In Ruhe miteinander reden und dabei auch Vorbehalte ansprechen" ist seine Devise.

Als großer Bremser galt in der öffentlichen Wahrnehmung häufig die St. Petri-Gemeinde. Der Kirchenvorstandsvorsitzende Bernd Deierling sieht St.Petri allerdings nicht in dieser Rolle. "Wir sind für Gespräche offen", betont er. In den vergangenen zwei Jahren sei eine Umgestaltung des Platzes zu keinem Zeitpunkt ein Thema im Kirchenvorstand gewesen.

Die Behauptung, dass die Kirchengemeinde partout an der kleinen Mauer vor dem Gotteshaus festhalte und über den Abbau nicht einmal diskutieren wolle, sei falsch. Deierling gibt aber zu bedenken, dass sie im Sommer ein sehr beliebter Sitzplatz sei.

Was für St. Petri allerdings fast unantastbar sei: das Grün um die Kirche herum. "Das ist das einzige in der gesamten Altstadt", sagt Bernd Deierling.

Die Kirche wird zur Zeit von der kleinen Mauer zum Petri-Paltz hin begrenzt
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Tom Kreib

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