Parkgebühren in Buxtehude: Ein Thema im kommenden Jahr

Parken kostet in Buxtehude auf öffentlichen Stellplätzen mindestens 50 Cent. Eine Brötchentaste fürs kostenlose Kurzzeitparken gibt es nicht
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Was ist aus dem CDU-Antrag zur Brötchentaste geworden?

tk. Buxtehude. Was ist daraus geworden? Das WOCHENBLATT hatte im Frühjahr kritisch über die Parkgebühren berichtet und zeitgleich hatte die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt. Kernforderung: Es müsse eine Brötchentaste geben und nicht nur Einzeltickets, sondern auch Tages-, Wochen- und Monatskarten. Hintergrund: Die Gebührenerhöhung vor einigen Jahren hatte nicht die erhofften Mehreinnahmen gebracht. Viele Autofahrer finden das Parken in Buxtehude zu teuer. Mindestens 50 Cent für 30 Minuten werden fällig.
In der Stadtverwaltung laufen die Fäden in Sachen Parkraumbewirtschaftung bei Doreen Eichhorn zusammen. Es sei richtig, dass in der Politik noch nicht über dieses Thema diskutiert wurde. Ihre Abteilung habe in den vergangenen Monaten sehr viel mit der Bundes- und Landtagswahl zu tun gehabt. "Es ist aber in Arbeit", so Eichhorn. Es reiche jedoch nicht, nur ja oder nein zur Brötchentaste in der Politik abzufragen. "Über die Parkraumbewirtschaftung diskutieren wir auch mit der Wirtschaftsförderung und dem Fachbereich Tourismus", so Doreen Eichhorn. Zudem wolle die Stadt abwarten, bis die aktuellen Zahlen zur Verkehrszählung vorliegen. Das werde voraussichtlich im Frühjahr sein. Außerdem werde ausgewertet, an welchen Automaten in der Stadt für welche Parkzeiträume bezahlt werden. Ein Vorschlag zur Neugestaltung werde dann im kommenden Jahr diskutiert werden, so Doreen Eichhorn.
In Stade ist ein neues Parkraumbewirtschaftungskonzept in Kraft getreten. Dort kann auf allen Open-Air-Parkplätzen im Altstadtring eine Stunde kostenlos geparkt werden. Außerdem, das ist ein Novum, wird dort demnächst bargeldloses Bezahlen an den Ticketautomaten möglich sein.
Hintergrund des Antrags und der WOCHENBLATT-Berichterstattung: 2013 wurden die Parkgebühren drastisch erhöht und die Stellflächen an der Hansestraße wurden gebührenpflichtig. Die Stadt hatte damals mit Mehreinnahmen von 800.000 Euro im Jahr gerechnet. Eine Fehleinschätzung, wie sich schon bald herausstellte. So bleiben die Hansestraßen-Plätze vielfach frei. Die 560 gebührenpflichtigen Parkplätze in Buxtehude führten im Jahr 2016 zu Gesamteinnahmen von 566.729,15 Euro - also deutlich unter der Erwartung.

Parken kostet in Buxtehude auf öffentlichen Stellplätzen mindestens 50 Cent. Eine Brötchentaste fürs kostenlose Kurzzeitparken gibt es nicht
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Tom Kreib

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