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Digitalisierung, Design & Co.: Zukunftstrends in der Industrie

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Die meistgeklickten Artikel der letzten Tage

Blaulicht
Für Frank Mierwaldt Glück im schweren Unglück: Hündin Lola konnte durch die aufmerksamen Nachbarn schnell gerettet werden. | Foto: Frank Mierwaldt
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Feuer-Drama am Stover Strand
Tinyhouse zerstört: Hilfe für Frank

Ein verheerender Brand hat das Mobilheim von Pferdetrainer Frank Mierwaldt am Stover Strand komplett zerstört. Während der Besitzer beim Zahnarzt saß, retteten Nachbarn in letzter Sekunde seine Hündin Lola aus den Flammen. Jetzt erfährt der Camper eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft. Nach ersten Ermittlungen löste vermutlich ein überhitztes Elektrogerät das Feuer aus. Von dem Tinyhouse direkt am Elbufer ist nichts mehr übrig. Zum Glück waren die Nachbarn auf dem Campingplatz wachsam...

Panorama

Touristen entdecken das Alte Land
Erst radeln, dann Äpfel genießen

Das Alte Land ist gefragt – ausgebucht ist die Urlaubsregion deshalb noch lange nicht. Wer in den kommenden Wochen eine Auszeit zwischen Obstbäumen, Deichen und historischen Fachwerkhäusern plant, hat weiterhin gute Chancen auf eine passende Unterkunft. „Es gibt auf jeden Fall noch Kapazitäten im Alten Land“, sagt Nicole Hemmler, Leiterin der Tourist Information in Jork. Auch der Blick auf die Buchungszahlen stimmt sie optimistisch: „Laut unseres Systems haben wir mehr Buchungen als im...

Panorama

Buchholz
Mehr heimische Berichterstattung aus Buchholz

Liebe Buchholzer, seit fast zwei Jahren bin ich mit Herzblut Redakteurin des WOCHENBLATTES. Nun möchte ich meinen Fokus verstärkt auf Buchholz und seine Ortsteile setzen, daher wende ich mich an euch: Ich möchte nicht nur politische Nachrichten aus den Ratssitzungen verbreiten, sondern über euch, eure Nachbarschaft, tolle Ereignisse oder besondere Erlebnisse berichten. Da ich nicht überall gleichzeitig sein kann, freue ich mich darauf, dass ihr mir erzählt, was euch bewegt. Gern per E-Mail an...

Blaulicht
Das Unfallfahrzeug war im Seitengraben gelandet, was die Rettungsmaßnahmen erschwerte | Foto: Feuerwehr Buchholz
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Schwerer Rettungseinsatz
Verkehrsunfall auf dem Nordring – Feuerwehr befreit eingeschlossene Person

Die Ortsfeuerwehr Buchholz wurde am Mittwochnachmittag, 22. Juli, um 14.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf den Nordring alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein PKW nach einer Kollision mit einem LKW von der Fahrbahn abgekommen und in einen Straßengraben geschleudert worden. Die Fahrerin bzw. der Fahrer des Pkw war im Fahrzeug eingeschlossen. Nach einer ersten Erkundung stimmten die Einsatzkräfte das weitere Vorgehen eng mit dem Rettungsdienst ab. Da sich das Fahrzeug im Straßengraben...

Wirtschaft
Veranstaltungen wie der Stader Jahrmarkt machen Städte attraktiv, bedürfen jedoch auch hoher Sicherheitskonzepte | Foto: SMTG
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Wohlfühlfaktor Innenstadt
Wie in Stade und Buxtehude Aufenthaltsqualität zum Wirtschaftsbooster wird

Eine saubere Fußgängerzone, gute Beleuchtung und ein sicheres Gefühl – oft sind es die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, ob Menschen gerne durch die Innenstadt bummeln, einkaufen oder im Café sitzen bleiben. Kurz gesagt: Die Aufenthaltsqualität entwickelt sich immer stärker zum Wirtschaftsfaktor. Darauf weisen die Industrie- und Handelskammern Niedersachsen (IHKN) und der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in einem aktuellen Impulspapier hin. Das WOCHENBLATT hat bei den lokalen...

Panorama
Auf dem Deich entlang der Unterelbe: Der Himmel unterstreicht die Weite der Landschaft | Foto: jd
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Immer an der Elbe lang
Schiffe, Schafe, Strand: Auf Deichwanderung in Kehdingen

Oben auf dem Deich bei Assel erwartet uns vor allem eines: Landschaft. Sehr viel Landschaft. Von der Elbe dagegen zunächst kaum eine Spur. Der Strom ist hier fast zwei Kilometer entfernt. Kaum vorstellbar: Bis nach der Sturmflut 1962 bildete der niedrige alte Deich bei Assel die Hauptschutzlinie. Erst danach entstand der heutige, deutlich höhere Elbdeich weiter draußen. Während ich über Deichbau doziere, schaltet meine Tochter auf Durchzug und nickt gelegentlich, um Interesse vorzutäuschen....

Blaulicht

UPDATE: Sperrungen wegen Fahrbahnschäden
Lkw mit Kakaobohnen brennt auf der A1 bei Glüsingen

Ein brennender Lastwagen hat am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 1 bei Glüsingen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der mit Kakaobohnen beladene Sattelzug geriet in Fahrtrichtung Süden in Brand. Die Autobahn wurde voll gesperrt, es bildeten sich kilometerlange Staus. Gegen 9.05 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Lastwagen im Bereich Neuland in Fahrtrichtung Süden in Brand. Dem Fahrer gelang es offenbar noch, das Fahrzeug bis...

Panorama
Der 28 Meter hohe Aussichtsturm ist ein Publikumsmagnet | Foto: sb
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Für alle Generationen
Nottensdorfer Dörpspark nimmt Gestalt an

Im Herbst 2025 erhielt die Gemeinde Nottensdorf einen Förderbescheid über 116.000 Euro für die Umgestaltung des ehemaligen Freizeitparks zum Nottensdorfer Dörpspark. Das Gelände soll zu einer generationenübergreifenden Parkanlage entwickelt werden. Hierfür wurde ein umfassendes Gesamtkonzept entwickelt, bei dem der dörfliche und kulturlandschaftliche Charakter der Umgebung erhalten bleiben soll. Dabei wird der neue „Dörpspark" in thematische Zonen unterteilt, die jeweils eine Besonderheit der...

Panorama
Kommen aus der Nähe von Heidelberg, sind auf der Durchreise nach Hamburg und machen einige Tage Halt im Alten Land um Fahrrad zu fahren: Peter Jochim (70) und Jutta Jochim (68)  | Foto: sts
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Freiheit auf vier Rädern in Jork
Warum Mobilurlauber das Alte Land schätzen

Eigentlich wollten Peter (70) und Jutta (68) Jochim nur einen Zwischenstopp einlegen. Auf dem Weg aus der Nähe Heidelbergs nach Hamburg machten sie Halt im Alten Land. Doch kaum hatten sie ihren als Wohnmobil genutzten VW-Bus auf dem Stellplatz in Jork abgestellt, änderten sich die Pläne. Weil ihnen die Obstplantagen, die Ruhe und die Landschaft so gut gefallen, möchten sie spontan ein oder zwei Tage bleiben. Jork und sein Umland wollen sie nun mit dem Fahrrad entdecken. Den VW-Bus hat Peter...

Service
Foto: Heimat und Kulturkreis Kutenholz
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Oldtimer lockten rund 200 Teilnehmer nach Kutenholz

Motorenbrummen, glänzender Lack und echte Raritäten: Das dritte Oldtimer-Treffen des Heimat- und Kulturkreises Kutenholz war ein voller Erfolg. Rund 200 Teilnehmer kamen Mitte Juli nach Kutenholz – deutlich mehr als im Vorjahr. Zu sehen waren historische Zweiräder, Autos, Trecker, Tanklastzüge und Feuerwehrfahrzeuge. Besondere Hingucker waren unter anderem ein Porsche Junior L108 von 1958, ein Ford A von 1931, ein Opel Olympia P4 von 1935 sowie ein Heinkel-Roller mit Beiwagen. Moderator Martin...

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Vor einigen Jahren vollzog sich in Europa ein Wandel von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft. Plötzlich verloren das Bearbeiten und Weiterverarbeiten von Rohstoffen durch Industrie, Handwerk, Baugewerbe oder Energiewirtschaft an Bedeutung, zeitgleich wurden Dienstleistungen aller Art immer wichtiger. Doch seit kurzem gibt es eine Renaissance industrieller Wertschöpfung. Eine Rückbesinnung auf alte Werte, auf Handwerk und Tradition, ist spürbar. Gleichzeitig treiben Innovationen und gute Gehälter diesen Bereich voran. Dass die Industrie in Deutschland nach wie vor den Ton in der Volkswirtschaft angibt, zeigen auch die Zahlen: Der  Anteil der industriellen Wertschöpfung am Bruttoinlandsprodukt beträgt rund 23 Prozent, also fast ein Viertel.

Außerdem investiert Deutschland europaweit das meiste in Innovationen. Ergänzt um die hochwertigen, industrienahen Dienstleistungen, die für die industrielle Fertigung unerlässlich sind, verantwortet die Industrie in Deutschland etwa 40 Prozent des gesamten Wohlstandes. Doch wie jeder Bereich, muss sich auch die Industrie stetig weiterentwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben. Im Folgenden stellen wir aktuelle Trends vor, die für die Industrie wichtig sind:

1.) Digitalisierung
Die Digitalisierung hat bereits fast jeden Lebensbereich erfasst – auch vor der Industrie macht sie nicht Halt. Hierbei zeichnen sich zwei Tendenzen ab: Vernetzung und Selbststeuerung. Bei der Vernetzung geht es darum, dass immer mehr Systeme miteinander verbunden werden, die Daten und Informationen auf immer raschere und intelligentere Weise austauschen. Die Selbststeuerung meint, dass künftig Maschinen und die von ihnen produzierten Waren selbstständig miteinander kommunizieren können und ihre Abläufe automatisch fortlaufend verbessern. Sie werden etwa in der Lage sein, ohne menschliches Zutun den Lagerbestand zu überprüfen oder Bestellungen zu tätigen.

2.) Sensorik
Eng mit der Digitalisierung verbunden ist das Feld der Sensorik: Damit Maschinen immer besser miteinander kommunizieren können, werden sie zunehmend mit Sensoren ausgestattet. Das ist nicht nur im Maschinenbau, in der Sicherheitstechnik oder der Automobilindustrie der Fall, sondern auch bereits in der Medizin oder der Landwirtschaft. Beispiele sind Sensoren, die dann anspringen, wenn ein bestimmter Abstand überschritten wird, solche, die den Füllstand analysieren, eine Position bestimmen können oder zur Überwachung von Klappen und Verschlüssen dienen. Mit Hilfe einer ausgeklügelten Sensorik können so künftige Geschäftsentscheidungen einfacher gefällt werden. Wurden alle Gerätschaften schließlich einmal mit Sensoren ausgestattet und bedürfen keines menschlichen Eingriffes mehr, so nennt man dies „Smart Factory“.

3.) Design
Längst geht es uns beim Kauf eines Geräts nicht mehr nur um seine elektronischen und mechanischen Vorzüge, sondern auch um sein Aussehen. Design wird immer wichtiger. Damit können nicht nur bessere Preise erzielt werden, sondern Waren mit einer guten Außenhülle verwandeln sich mitunter in Prestigeobjekte. Nicht nur im privaten Bereich gibt Design den Ton an, sondern auch in der Industrie. Dort schützt eine gute Hülle die Gerätschaften nicht nur vor äußeren Einflüssen, sondern das Design einer Maschine hat auch die Aufgabe, dem Bediener intuitiv mitzuteilen, welche Knöpfe er wofür drücken muss.  Beim Industriedesign spielen nicht nur Farben und Formen eine Rolle, sondern auch die Haptik.

Ein gutes Design hat somit das Potential, zu einem Markenzeichen eines Unternehmens zu werden.

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4.) Nachhaltigkeit
Auch wenn das Coronavirus derzeit die Medien bestimmt, so ist ein Thema nach wie vor omnipräsent: unsere Umwelt. Beruhigende Klimaaussichten führen zu andauernden Diskussionen im Bereich der Energie- und Ressourcenschonung, der Emissionskontrolle, der Abfallreduktion oder der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien. All dies fließt auch in die Entscheidungen der Industrie mit ein, nachhaltige Projekte sind gefragter denn je. Hand in Hand geht damit der Trend zu ökologischen und natürlichen Rohstoffen und Materialien. Holz ist wieder gefragt, aber auch andere Baustoffe aus der unmittelbaren Umgebung mit möglichst kurzen Transportwegen boomen. Gleichzeitig werden immer mehr Photovoltaikanlagen und andere erneuerbare Energieträger montiert.

5.) 3D-Druck 2.0
Was vor ein paar Jahren mit Plastik begann, weitet sich immer mehr aus: Die Rede ist vom 3D-Druck. Während die Plastik-Variante bereits Einzug in den Konsumentenbereich gehalten hat, hat nun der Metall-3D-Druck seinen Siegeszug angetreten. Egal, ob filigrane Schmuckstücke oder große Flugzeugteile – diese Technik ist vielseitig. Vor allem kleine und mittelständische Firmen könnten sich damit große Hallen und spezielle Maschinen ersparen. Metall-3D-Drucker haben zudem den Vorteil, dass man damit nicht mehr an geometrische Abmessungen von Gussformen und Gussteilen gebunden ist. Zudem können Prototypen neuer Objekte kostengünstiger produziert werden und es kann öfter nachjustiert werden.

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6.) Das Kapital Mensch
Auch wenn die Digitalisierung voranschreitet, so ist der Mensch in der Arbeitswelt nach wie vor unerlässlich. Aber auch hierbei gibt es Herausforderungen: Eine Aufgabe wird sein, mit der immer älter werdenden Gesellschaft klarzukommen. Es gilt nicht nur, Vertreter der sogenannten „Silver Society“ gut ins Unternehmen einzubinden, sondern auch ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ältere Menschen haben andere Vorstellungen, was Leistung, Wachstum oder Innovation betrifft, bringen aber umgekehrt einen großen Erfahrungsschatz mit. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, genügend Experten zu finden, die die Komplexität der verschiedenen Technologien beherrschen. Sensoren, Cloud-Systeme oder unterschiedliche Betriebssysteme zu koordinieren, erfordert Wissen. Ebenfalls wichtig sein wird es, Brücken zu bauen zwischen klassischen Maschinenbauern und Ingenieuren und jungen IT-Experten und Software-Entwicklern.

Sie haben mitunter andere Herangehensweisen, die es in Einklang zu bringen gilt. Nicht zuletzt brauchen große Firmen, die mehrere Niederlassungen in unterschiedlichen Ländern haben, ein großes Maß an interkultureller Kompetenz, um Menschen, deren Sprachen und Kulturen miteinander zu verbinden.

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Redakteur:

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