Hörverlust: Nicht nur ein Thema für Senioren

Die Diagnose Altersschwerhörigkeit trifft nur Senioren? Das ist so nicht richtig. Auch, wenn der Name der Erkrankung etwas anderes vermuten lässt, beginnt sie bei den meisten Betroffenen im mittleren Lebensalter. Das liegt daran, dass der Körper des Menschen schon ab Mitte 20 langsam beginnt abzubauen. Trotzdem bleiben wir natürlich mehrere Jahrzehnte lang leistungsfähig und vital. Allerdings kann es schon ab 30 passieren, dass unsere Hörfähigkeit abnimmt. Woran das liegt und wie man seinem Hörsinn wieder auf die Sprünge helfen kann, ist in diesem Artikel beschrieben.

Altersschwerhörigkeit ist nicht nur bei Senioren ein Problem
Ab einem Alter von 30 bis 40 Jahren lässt das menschliche Gehör langsam nach. Das ist ganz normal und liegt daran, dass die Haarsinneszellen des Innenohrs verschleißen. Dieser degenerative Prozess hängt dabei nicht so sehr vom Alter ab, sondern eher von der Stärke der Abnutzung. Das bedeutet: Ist man seit seiner Jugend ständig viel Lärm ausgesetzt, wird man auch früher die ersten Anzeichen einer Schwerhörigkeit bemerken als Personen, die ihren Ohren häufig Ruhe gegönnt haben.

Welche Symptome treten auf?
Unabhängig davon, in welchem Alter der Hörverlust beginnt, ist es nicht so einfach,  erste Symptome für Schwerhörigkeit zu erkennen

zu erkennen. Am Anfang hört sich für Betroffene alles noch ganz normal an. Mit der Zeit wird es dann aber immer anstrengender, in Gesprächen mitzukommen. Man hat das Gefühl, dass die Unterhaltungen der anderen einen selbst langweilen. Das liegt aber einfach daran, dass die beeinträchtigen Haarsinneszellen im Ohr hohe Frequenzen nicht mehr genau wahrnehmen können. Diese sind für das Sprachverstehen jedoch unerlässlich. Häufig haben Betroffene auch das Gefühl, dass ihr Gegenüber nuschelt und verstehen vor allem bei einer lauten Geräuschkulisse nicht, was die anderen sagen. Früher oder später überhören sie dann auch das Telefon oder die Klingel und stellen ihr Radio oder den Fernseher so laut, dass sich andere darüber beschweren.

Den eigenen Hörsinn unterstützen – so funktioniert es!
Unser Hörsinn ist nach dem Sehen das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Das Ohr ist äußerst leistungsfähig und kann circa 400.000 Töne voneinander unterscheiden und gleichzeitig beurteilen, aus welcher Richtung diese kommen. Das Ohr dient aber nur dazu, die Schallwellen zu verarbeiten, während sie im Gehirn verstanden und interpretiert werden. Kommen wegen einer mangelnden Hörleistung die Klänge gar nicht mehr zum Gehirn, so geraten sie im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Aus diesem Grund sollte eine Hörminderung keinesfalls einfach ignoriert werden. Ein Hörverlust sorgt auch dafür, dass man sich bei Gesprächen viel mehr konzentrieren und deutlich aufmerksamer sein muss. Zum Glück ist es mit der richtigen Technik möglich, den Hörsinn zu unterstützen. Betroffene, die auf Hörgeräte zurückgreifen, merken schnell, dass sich das verbesserte Hörvermögen positiv auf das ganze Leben auswirkt, so ein Sprecher von Geers.

 Moderne Hörgeräte sind dabei absolut unauffällig und verwenden eine leistungsstarke Akku-Technologie, sodass beispielsweise der häufige Batteriewechsel entfällt. Außerdem ist es möglich, das Hörgerät mit dem Smartphone zu verbinden, um freihändig zu telefonieren oder es als Kopfhörer zum Musikhören zu nutzen.

Fazit: Mit dem Hörproblem offen umgehen
Am besten ist es natürlich, eine  Schwerhörigkeit zu vermeiden und einer Schädigung des Gehörs schon in jungen Jahren vorzubeugen.

 Leidet man aber unter einem Hörverlust, sollte man offen mit seinem Problem umgehen, anstatt sich zurückzuziehen und sich selbst sozial zu isolieren. Es ist durchaus in Ordnung, die Gesprächspartner um eine deutlichere Aussprache zu bitten. Oftmals reicht es schon, wenn andere sich der schwerhörigen Person zuwenden, damit sie die Möglichkeit zum Lippenlesen hat. Ein Hörproblem ist kein Grund, sich zu schämen. Keinesfalls sollte man aus falscher Eitelkeit auf ein Hörgerät verzichten, denn dann riskiert man wirklich eine soziale Ausgrenzung, weil man an den Gesprächen seiner Mitmenschen nicht mehr richtig teilnehmen kann.

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

Politik
Nach dem Verzicht von Thomas Grambow (kl. Foto) soll nun Björn Protze antreten

Politiker aus Neu Wulmstorf führt persönliche Gründe für Verzicht an
SPD-Schock: Thomas Grambow zieht Landrats-Kandidatur im Landkreis Stade zurück

jd. Stade. Schock für die SPD: Ihr Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Stade wirft das Handtuch. Der Neu Wulmstorfer Kommunalpolitiker Thomas Grambow (57) will nun doch nicht für das Amt kandidieren. Für seinen Verzicht führt er persönliche Gründe an.    Der CDU-Politiker Kai Seefried muss sich nun auf einen neuen Gegenkandidaten einstellen. Nach WOCHENBLATT-Informationen will jetzt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Björn Protze, gegen Seefried antreten. Die Kandidatur des...

Panorama

Pandemie
Landkreis Harburg plant Corona-Impfzentren in Buchholz und Winsen

(ts). Der Landkreis Harburg wird zwei Corona-Impfzentren einrichten. Vorgesehen sind die Schützenhalle in Buchholz und die Stadthalle in Winsen. Diese Standorte hat die Kreisverwaltung der Landesregierung vorgeschlagen. Das Land prüft nun die Konzepte und entscheidet. Bis zum vergangenen Montagabend mussten die Landkreise in Niedersachsen die möglichen Standorte dem Innenministerium melden. Die Landesregierung hat das Ziel, dass die Infrastruktur für die Corona-Impfungen in den Landkreisen bis...

Politik
Die Zeit der Baustellen ist vorbei. Doch zufrieden sind in Dammhausen noch nicht alle mit den Ergebnissen der jahrelangen Baumaßnahmen

Nach Bauarbeiten ist noch nicht alles optimal
In Dammhausen sind wieder die Raser unterwegs

tk. Dammhausen. Der neue Rad- und Fußweg in Dammhausen samt ebenfalls neuer Bushaltestellen und runderneuerter Kanalisation ist fertig, der Kreisverkehr an der Einmündung nach Jork bzw. Neukloster ist wiederhergestellt. Sind die Dammhauser jetzt, nach Jahren des Baus und vielen Verzögerungen, wunschlos glücklich? Das ist nicht der Fall, wie Ortsvorsteher Thomas Sudmeyer (SPD) erklärt. Er und Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Dammhausen wünschen sich vor allem vom Landkreis noch...

Service

Am Dienstag, 1.12., 115 aktuelle Corona-Fälle
Maske tragen: Corona-Ampel im Landkreis Stade weiter auf Rot

jd. Stade. Tendenz fallend beim Inzidenzwert: Nach Angaben des Landes beträgt der Inzidenzwert für den Landkreis Stade 56,7 (Stand von Dienstag, 1. Dezember). Damit steht die Corona-Ampel weiter auf Rot. Für einige Straßen und öffentliche Plätze gilt laut Allgemeinverfügung des Landkreises die Pflicht, eine Maske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen.  Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade wird vom Land mit 1.041 Personen angegeben.  Die Dunkelziffer der Corona-Infizierten dürfte...

Politik
Wenn es nach der Gemeindeverwaltung geht, stehen diese Schilder bald in Stelle   Foto: thl

Stelle: Aldi-Zentrallager vor Entscheidung

Verwaltung gibt in Vorlage für Fachausschuss Empfehlung für die Ansiedlung des Zentrallagers vor thl. Stelle. Jetzt beginnt der Endspurt! In seiner Sitzung am Mittwoch, 9. Dezember, soll der Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde Stelle dem Rat eine Empfehlung für die Ansiedlung des Aldi-Zentrallagers im Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd aussprechen. Die Vorgabe der Verwaltung ist eindeutig: "Der vorhabenbezogene Bebauungsplan 'Sondergebiet Logistikzentrum Fachenfelde-Süd' (...) bestehend aus...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen