Die regionale Sommerküche kommt: Diese Lebensmittel haben von Juni bis September Saison

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Der Sommer kommt und mit ihm jede Menge tolle saisonale Lebensmittel. Viele Obst-, Salat- und Gemüsesorten haben zwischen Juni und September Hochsaison. Um den Überblick zu behalten und beim Einkauf immer zu wissen, was gerade Saison hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

So können über verschiedene Online-Anbieter Saisonkalender heruntergeladen werden, was durchaus sinnvoll ist, wenn man saisonal kochen möchte. Schließlich hilft auch in anderen Lebensbereichen ein nützlicher Überblick, wie zum Beispiel eine Übersicht über die wichtigsten Feiertage, die wichtigsten Fußballspiele,  eine Übersicht diverser Casino Bonus Codes oder eben eine Übersicht über die saisonalen Lebensmittel des Jahres.

Auch via App gibt es Saisonkalender für das Handy. Alternativ können sie als Plakat entweder gekauft oder ausgedruckt und in der Küche zum Beispiel in die Innenseite der Küchenschranktür gehängt werden. Vor jedem Einkauf hilft ein Blick auf den Saisonkalender dann dabei, die frischesten Produkte des Monats auf den Einkaufszettel schreiben zu können – wenn man denn saisonal kochen möchte. Zwischen Juni und September bietet sich das aber an, schließlich geben die heimischen Felder in dieser Jahreszeit so viel her wie zu keiner anderen Zeit.

In keiner Jahreszeit gibt es so viele frische Lebensmittel wie im Sommer

Am 21. Juni ist der meteorologische Sommeranfang.  Nachdem der Frühling schon viele schöne Tage bereit hielt, heißt es dann drei Monate lang: Sommer pur, viele Tage mit Temperaturen um die 30 Grad und jeder Menge Leichtigkeit.

 
Auch in der Küche wird es im Sommer bunt. Viele saisonale Lebensmittel haben in den Sommermonaten Konjunktur und machen es leicht, einen bunten und abwechslungsreichen Speiseplan zu gestalten. In dieser Zeit kann viel mit einheimischen Lebensmitteln gekocht werden, lange Transportwege und aufwändige Lagerungen entfallen. Dies wirkt sich positiv auf die Öko-Bilanz aus, denn wer auf regionale und saisonale Lebensmittel zurückgreift, spart CO2 ein. Dies ist in Zeiten des Klimawandels umso wichtiger und schon beim täglichen Essen auf dem eigenen Teller fängt das Bewusstsein an.
Gemüse: Bei der Vielzahl der Gemüsesorten, die in Deutschland angebaut werde, ist es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten.
Im Juni haben diese Lebensmittel Saison:
• Blumenkohl
• Dicke Bohnen
• Brokkoli
• Champignons
• Erbsen
• Fenchel
• Gurke
• Kartoffeln
• Kohlrabi
• Lauch
• Mangold
• Radieschen
• Möhren
• Rotkohl
• Spargel
• Spitzkohl
• Weißkohl
• Wirsing
• Zucchini
• Zuckerschoten
Im Juli kommen noch hinzu:
• Aubergine
• Grüne Bohnen
• Paprika
• Rote Bete
• Staudensellerie
• Tomaten
Spargel und Spitzkohl haben im Juli keine Saison mehr.
Im August wandelt sich dann das Angebot. Zusätzlich gibt es noch:
• Butterrüben
• Kürbis
• Mais
Im September geht es dann beim Gemüse schon in Richtung Herbst. Nicht mehr frisch geerntet werden dann:
• Dicke Bohnen
• Erbsen
• Zuckerschoten
Stattdessen gibt es noch:
• Pastinaken
• Spinat
• Steckrüben
Obst: Im Juni hat das Lieblings-Sommerobst der Deutschen Hochkonjunktur: Erdbeeren sind aus lokalem Anbau im Handel und schmecken in dieser Jahreszeit fantastisch.

 Doch auch Himbeeren und Blaubeeren haben Saison. Weitere Obstsorten im Juni sind:
• Kirschen
• Johannisbeeren
• Rhabarber
• Stachelbeeren
Im Juli kommen noch weitere Obstsorten hinzu:
• Aprikosen
• Brombeeren
• Mirabellen
• Pflaumen
• Zwetschgen
Im August wandelt sich das Angebot. Erdbeeren und Rhabarber sind dann nicht mehr frisch aus heimischem Anbau verfügbar. Dafür kommen weitere Obstsorten hinzu:
• Äpfel
• Birnen
• Wassermelonen

Im September verschwinden Aprikosen wieder aus der heimischen Verfügbarkeit, gleiches gilt für Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Kirschen. Stattdessen hinzu kommen:

 Stattdessen hinzu kommen:
• Holunderbeeren
• Quitten
• Weintrauben
Mangos, Orangen oder Bananen stammen niemals aus deutschem Anbau
Das liebste Obst der Deutschen sind Äpfel, gefolgt von Bananen. Bananen sind zu jeder Jahreszeit in den Supermärkten erhältlichh, müssen aber immer aufwändig importiert werden. Äpfel wachsen zwar in Deutschland und sind ebenfalls ganzjährig erhältlich – werden aber über Monate aufwändig gelagert. Nur von August bis November sind Äpfel wirklich aus heimischem Anbau verfügbar, in den anderen Monaten wird auf eingelagerte Ware zurückgegriffen. Dieses Einlagern ist ebenfalls mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden, da es Energie kostet die Kühlhäuser zu betreiben. Wer sich also maximal saisonal ernähren möchte, muss auch den Unterschied zwischen gelagerten Lebensmitteln und Produkten, die wirklich gerade frisch vom Baum oder Acker kommen, betrachten.
Auch wenn die Deutschen gerne Mangos, Orangen oder Ananas essen und Südfrüchte immer beliebter werden: Diese stammen immer aus fernen Ländern und ihr Transport bedeutet einen hohen CO2-Ausstoß und großen Logistik-Aufwand. Dafür schmecken sie sehr gut, sind in der Küche vielfältig einsetzbar und darüber hinaus sehr gesund.
Salat: Auch Salate sind saisonale Produkte und wer im Januar Rucola kauft, muss sich darüber klar sein, dass er nicht aus Deutschland stammt.
Im Juni haben diese Salatsorten Saison:
• Batavia
• Eichblattsalat
• Eisbergsalat
• Endiviensalat
• Kopfsalat
• Lollo Rosso
• Rucola
Im Juli kommt dann noch die Sorte Portulak hinzu. Alle anderen Sorten haben weiterhin Saison. Im August erweitert sich das saisonale Angebot sogar noch um Radicchio. Er ist zu dieser Zeit zur Ernte bereit. Im September geht es dann mit ganz  langsamen Schritten in Richtung Herbst auch wenn das schöne Wetter in Deutschland oft noch bis Anfang Oktober anhält. Das saisonale Salatangebot ist im September dasselbe wie im August.

– Erst ab Oktober wandelt es sich. 
Sommerküche ist vielfältig und bunt

Wer gerne mit saisonalen Produkten kocht, kommt im Sommer voll auf seine Kosten. Durch das warme Wetter haben in dieser Jahreszeit so viele Produkte Saison wie zu keiner anderen Zeit des Jahres und wer den Saisonkalender kennt, kann in jedem Monat aus den Vollen schöpfen.

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