++ Neueste Meldung ++

Britische Corona-Mutation im Landkreis Stade entdeckt

Bremse für "Vincis" A20-Vorstoß

Tunnel-Fertigstellung frühestens 2023: Enak Ferlemann
  • Tunnel-Fertigstellung frühestens 2023: Enak Ferlemann
  • Foto: archiv
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Staatssekretär Ferlemann relativiert Erwartungen auf schnellen Autobahn- und Tunnelbau

tp. Drochtersen. Was ist aus den Plänen des französischen Infrastrukturkonzerns „Vinci“ geworden, die Küstenautobahn A20 (früher A22) samt Elbtunnel bei Drochtersen in kurzer Zeit komplett fertigzustellen? Nachdem das Unternehmen im August mit dem kühnen Vorstoß Schlagzeilen machte, Autobahn und Tunnel mit Hilfe von Maut-Einnahmen zu finanzieren, ist es still um das Projekt geworden. „Doch es liegt nach wie vor als eine von vielen Modellvarianten in der Beratung“, sagt Enak Ferlemann (50, CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, auf WOCHENBLATT-Nachfrage.

Wie berichtet, weckte „Vinci“, das in Deutschland durch das Tochterunternehmen „Eurovia“ unter anderem in Hamburg vertreten ist, bei der Wirtschaft im Kreis Stade die Hoffnung, den fehlenden, insgesamt 150 Kilometer Teilabschnitt der Autobahn, der von Bad Segeberg bis Bremerhaven und quer durch den Kreis Stade verlaufen soll, in einem Rekordtempo von nur fünf Jahren in die Tat umzusetzen. Vorfreude machte sich auch bei der Gemeindeverwaltung in Drochtersen breit: Die Kommune hat bereits ein 200 Hektar großes Gewerbegebiet am künftigen Autobahnzubringer ausgewiesen.

Die zeitlichen Prognosen von Enak Ferlemann fallen folgendermaßen aus: Er rechnet mit einem Baustart der Elbquerung ab 2017, so dass frühestens im Jahr 2023 Autos durch die Röhre von Drochtersen nach Glückstadt rollen könnten. Schon seit längerem ist im Bundesverkehrswegeplan verankert, dass der Tunnel, voll privat finzanziert werden soll. Das Neue an dem „Vinci“-Vorschlag ist laut Ferlemann, dass nicht nur der Tunnel sondern auch die freie Strecke durch Maut finanziert wird.

Der Taktgeber bleibe der Bund, der die Finanzierung koordiniert, so Ferlemann. Aus Kalkulationsgründen hat man dort nicht nur die Küstenautobahn auf der niedersächsischen Elbseite im Blick, die sich allmählich von Bremervörde dem Landkreis Stade nähert: In der Gesamtschau muss das Baurecht bis Bremervörde und auf der anderen Elbseite bis zur A23 vorhanden sein.

Die zeitgleiche Fertigstellung beider Abschnitte erfordert viel Planungsgeschick, denn die Teilstücke unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Länge und der Zahl der Auffahrten, Brücken etc. Und: In beiden Bundesländern müssen die Autobahn-Abschnitte rechtzeitig Baureife erlangen.

• „Vinci“ will sich im Rahmen eines „Public-Private-Partnership“-Modells mit dem Bund die Baukosten von ca. zwei Milliarden Euro teilen. Nach der Refinanzierung durch Mautgebühren von zwei Euro für Pkw und zwölf Euro für Lkw sollen Tunnel und Autobahn nach 50 Jahren in das Eigentum des Bundes übergehen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

Panorama

Corona-Zahlen für den Landkreis Harburg
In Hanstedt liegt der Inzidenzwert bei 0

as. Landkreis Harburg. Der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Harburg ist weiterhin rückläufig: Am Montag, 27. Januar, liegt der Wert bei 53,85. Am Dienstag hatte der Landkreis noch einen Wert von 55 gemeldet.  In Hanstedt liegt der Inzidenzwert sogar bei 0. Dort sind derzeit noch 5 Erkrankte gemeldet. Kreissprecherin Katja Bendig warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen: "Eine Inzidenz von 0 bedeutet nicht, dass es in Hanstedt kein Corona gibt. Es bedeutet nur, dass in den vergangenen sieben Tagen...

Service

Die meisten Neuinfektionen hat Stade
Corona-Zahlen im Landkreis Stade: Sechs Kommunen über der 1.000er-Marke

(jd). Die Hansestadt Stade verzeichnet nach dem erneuten Corona-Ausbruch im Johannisheim derzeit kreisweit den höchsten Anstieg bei den Fallzahlen. In den  vergangenen zehn Tage sind 90 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden. Buxtehude, das den zweithöchsten Wert hat, kommt in diesem Zeitraum lediglich auf 36 positive Tests. An dritter Stelle in Bezug die Zunahme der Corona-Fälle steht Harsefeld. In der Geestkommune sind innerhalb von zehn Tagen 26 neue Fälle hinzugekommen. Grund...

Panorama
2 Bilder

Aktuelle Zahlen vom 26. Januar / Impftermine frühestens Anfang Februar
Corona im Landkreis Harburg: Zwei Menschen sind gestorben

(ts).  Zwei weitere Menschen sind mit oder am COVID-19-Erreger gestorben, gab der Landkreis Harburg am Dienstag, 26. Januar, bekannt. Nach WOCHENBLATT-Informationen stammen die Verstorbenen aus dem Städten Buchholz und Winsen. Insgesamt sind damit 64 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Harburg gestorben. Impfstofflieferungen des Landes Niedersachsen an den Landkreis Harburg reichen derzeit nicht aus, um zeitnah Impftermine vergeben zu können, teilte die Kreisverwaltung...

Politik
Die (stellvertretenden) Leitungen der evangelischen Kindertageseinrichtungen Stade stehen geschlossen hinter dem Brandbrief ihrer Kollegin Kirsten Wilhelmy (2.v.re.)

Brandbrief an die Landesregierung
Alarm aus den Kindertagesstätten im Landkreis Stade

jab. Stade. Sie sitzen auf ihrem Schoß, kuscheln, fassen ihre Betreuer mit Fingern an, die kurz vorher noch in ihrem Mund waren: die Kinder in den Kitas, die derzeit nur für Notbetreuung geöffnet sind. Ständig sind die Mitarbeiter der Gefahr ausgesetzt, sich bei ihnen mit Corona anzustecken. Denn oftmals verläuft eine Infektion bei den Kleinsten ohne Symptome. Auf die derzeitigen Missstände in den Einrichtungen in Bezug auf das Virus machen nun Leiter der evangelischen Kindertageseinrichtungen...

Panorama
Das Bethaus der Freien Evangeliumsgemeinde im Tostedter Gewerbegebiet
5 Bilder

Abstandhalten auch im Gottesdienst
Tostedter Freikirche in Corona-Zeiten

bim. Tostedt. Bundesweit sorgten freikirchliche Gemeinden in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen, weil sich manche nicht an die Corona-bedingten Versammlungsauflagen gehalten haben und als Corona-Hotspots gelten. Auch in Tostedt sind manche Bürger alarmiert: "Zum wiederholten Male fiel uns der rappelvolle Parkplatz vor der Freien Evangeliums Christengemeinde auf", teilten sie mit. Und: "Es kann doch nicht sein, dass wir uns an Kontaktbeschränkungen halten müssen und die Gemeindemitglieder,...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen