Fraktionen sind sich einig:
Tim Siol soll der neue Fredenbecker Samtgemeinde-Bürgermeister werden
- Tim Siol (vorn) wird als Kandidat von allen demokratischen Fraktionen der Samtgemeinde Fredenbeck unterstützt (v.li.): Markus Winter (Grüne), Marcel von der Lieth (CDU), Petra Tiemann (SPD), Torsten Lüchau (FDP), Helmut Klintworth und Rolf Helmecke (beide FWG Pro Bürger)
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Ein Jahr vor der Kommunalwahl haben sich alle im Rat vertretenen Parteien der Samtgemeinde Fredenbeck auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters verständigt. Bei einem Pressetermin am Montag stellten sie Tim Siol (53) als ihren Bewerber vor. Der parteilose Verwaltungsfachmann soll im kommenden Jahr die Nachfolge von Amtsinhaber Matthias Hartlef antreten, der nach einer Amtszeit nicht erneut kandidiert.
Siol lebt seit 19 Jahren in Fredenbeck, ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Zurzeit ist er stellvertretender Samtgemeinde-Bürgermeister in Lühe, wo er seit 1997 in verschiedenen Funktionen tätig war – zunächst als Kämmerer, später als Hauptamtsleiter und seit 2016 als Vizechef im Rathaus. Seine Verwaltungslaufbahn begann der in Peine geborene und in Drochtersen aufgewachsene Siol bei der Stadt Stade mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Es folgte ein Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst in Peine, wo er auch erste Berufsjahre verbrachte, bevor er in den Landkreis Stade zurückkehrte.
- Tim Siol
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Die Fredenbecker Fraktionen betonten, mit Siol einen fachlich ausgewiesenen Kandidaten gefunden zu haben, der zugleich in der Samtgemeinde verwurzelt sei. In den Vorgesprächen habe er durch Sachlichkeit und Kompetenz überzeugt. „Es war uns wichtig, eine Persönlichkeit mit Verwaltungserfahrung und regionalem Bezug zu präsentieren“, hieß es übereinstimmend.
Siol selbst dankte den Parteien für das Vertrauen. Erfolgreiche Kommunalarbeit sei nur in enger Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bürgern möglich. „Gute Teamarbeit, auch über Gemeindegrenzen hinweg, stärkt unsere Wirtschaft und macht Fredenbeck zu einem Wohlfühlort“, betonte er. Projekte wie der geplante Gesundheitscampus sieht er als Beispiele dafür, wie gemeinsames Handeln positive Impulse für die Region setzen kann.
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